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Döbeln Müllabfuhr soll weniger kosten
Region Döbeln Müllabfuhr soll weniger kosten
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23:14 10.11.2014

"Wir planen, die Festgebühr um zehn Prozent zu senken", sagt Jens Irmer, Geschäftsführer der kreiseigenen Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen GmbH (EKM). Die EKM werde dem Kreistag daher vorschlagen, die empfohlene Preissenkung zu beschließen. Die ist möglich, weil der kreiseigene Entsorgungsbetrieb im ersten Geschäftsjahr einer für ganz Mittelsachsen einheitlichen Gebührensatzung Überschüsse erwirtschaftet hat. Da diese aus dem Gebührengeld der Bürger stammen, muss die EKM zu viel gezahltes Geld an die Mittelsachsen zurückgeben. Rechtlich nicht möglich ist es, diese Summen an andere Gesellschaften des Landkreises zu überweisen, die gerade finanziell zu knaupeln haben. Zum Beispiel die Krankenhaus-Gesellschaft Mittweida mbH oder die Mittelsächsische Theater- und Philharmonie gGmbH. Das überschüssige Müllgeld muss zum Bürger zurück.

Die Ersparnis fällt je nach Größe der georderten Tonne aus. Der kleinste Kübel mit 80 Liter Fassungsvermögen kostet im Monat 3,30 Euro und würde um 33 Cent billiger werden. Aufs Jahr gerechnet würde der EKM-Kunde so 3,96 Euro sparen, also 35,64 Euro statt 39,60 Euro bezahlen. Vermieter, die die größten zu bekommenden 1,1-Kubimeter-Kübel aufgestellt haben, sparen mit der Preisänderung pro Jahr 54,35 Euro und bezahlen somit 489,13 Euro statt 543,48 Euro. Die Nebenkosten für die Mieter könnten also marginal sinken. Die EKM plant, zu viel gezahltes Geld bei der Festgebühr an die Bürger zurückzugeben und dabei mit den bereits gezahlten variablen Gebühren zu verrechnen. So kann es sein, dass der Eine etwas zurückbekommt, der andere trotzdem nachzahlen muss, wenngleich etwas weniger, als es eigentlich notwendig wäre. Die Vorauszahlungen sollen die Preissenkung ebenfalls enthalten, diese fallen dadurch geringer aus.

Nicht nur die Entsorgung soll weniger kosten, sondern auch die Versorgung. Der Stromversorger EnviaM, der unter anderem die Region Döbeln mit elektrischer Energie versorgt, senkt zum 1. Januar seine Strompreise. Für den Privatkunden kostet eine Kilowattstunde Strom dann 28,80 Cent statt 30,23 Cent. Gewerbekunden zahlen im Durchschnitt 4,2 Prozent weniger für den Strom. Bei Privatkunden hebt die EnviaM aber den Strom-Grundpreis um etwa 16 Euro pro Jahr an und begründet dies mit höheren Gebühren für die Netznutzung. © Kommentar

skibi

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