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Müllgebühren bleiben stabil

Müllgebühren bleiben stabil

Die Müllgebühren bleiben stabil. Wenn es nicht gar Geld zurückgibt. Auch das ist möglich. Aber Details dazu will Jens Irmer, Geschäftsführer der kreiseigenen Gesellschaft Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen (EKM), erst im September im Kreistag vorstellen.

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Kein gutes Geschäft ist derzeit die Blaue Tonne. Denn weil der Altpapierpreis im Keller ist, bekommen die kreiseigene Entsorgungsgesellschaft dafür nicht viel Geld. Die Gebühren für die Abfallentsorgung bleiben aber trotzdem stabil.

Quelle: Archiv

Sicher ist schon jetzt: Teurer wird die Müllabfuhr vorerst nicht.

 

Seit Jahresbeginn 2014 gilt im Landkreis Mittelsachsen ein einheitliches System der Abfallentsorgung. Der Kreis beauftragte Unternehmen, die jetzt den Müll abholen und schuf eine kreisweit einheitliche Gebührenordnung. In der Region Döbeln kümmerte sich bis dahin die Entsorgungsgesellschaft Döbeln um die Entsorgung. Diese gehörte dem Landkreis. Nun hat die EKM die EGD-Bücher unter die Lupe genommen und festgestellt, dass diese gut gewirtschaftet hatte. 872 000 Euro stehen auf der Habenseite. In der Region Mittweida hat die dortige Entsorgungsgesellschaft der EKM einen Überschuss von 2,2 Millionen Euro beschert, die Freiberger hinterließ ein Plus von zwei Millionen Euro. So hat die EKM jetzt fünf Millionen Euro "übrig", die sie laut Kommunalabgabengesetz an die Bürger zurückgeben muss. "Das ist eine positive Nachricht. Wir können das Geld dazu einsetzen, auf uns zukommende Kostenblöcke abzufedern. Aus heutiger Sicht ist es ein Zeichen, dass es so weitergeht mit der Höhe der Abfallgebühren", sagt der scheidende Landrat Volker Uhlig (CDU). So weitergehen heißt: Der Landkreis ist auf vorderen Plätze der Rangliste der niedrigen Müllgebühren.

 

Bis 2020 herrscht erstmal einigermaßen Ruhe beim Thema Müll. Dann steht das weitere Fortbestehen des Abfallwirtschaftsverbandes Chemnitz (AWVC) zur Debatte. Mit den Stimmen des Erzgebirgskreises und der Stadt Chemnitz könnte Mittelsachsen diesen verlassen. Mittelsachsen war zu seiner Gründung 2008 Mitglied in zwei Abfallzweckverbänden: Die Regionen Freiberg und Mittweida im Chemnitzer, die Region Döbeln in Nordsachsen. Um eine einheitliches Entsorgungsgebiet zu schaffen, kündigte der Landkreis dem Zweckverband Nordsachsen die Mitgliedschaft und stieg in ganzer Größe beim AWVC ein. Was damals den Vorteil hatte, dass der AWVC einen geringeren Tonnagepreis für die Abnahme des Mülls aufruft.

 

Der wandert in Chemnitz in die Verbrennungsanlage, die aber nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand sei, wie EKM-Chef Jens Irmer sagt. Mittelsachsen könnte zwar eine eigene Anlage bauen, aber dafür ist es eigentlich zu spät. Ein umfangreiches und langwieriges Planfeststellungsverfahren ist dafür notwendig. Klar ist ebenfalls schon jetzt: Das Thema Müll ist auch weiterhin voller Diskussionsstoff. diw

Dirk Wurzel

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