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Döbeln Mutmaßliche Brandstifterin von Döbeln-Nord wird angeklagt
Region Döbeln Mutmaßliche Brandstifterin von Döbeln-Nord wird angeklagt
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00:20 17.08.2017
Immer wieder mussten Hausbewohner wegen der Kellerbrände von der Feuerwehr über die Balkone gerettet werden. Quelle: Thomas Sparrer
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Döbeln

Jetzt ist es amtlich: Die mutmaßliche Brandstifterin der Kellerbrände in der Albert-Schweitzer-Straße 23 in Döbeln kommt vor Gericht. Nach Abschluss der umfangreichen Ermittlungen hat die Staatsanwaltschaft Chemnitz am Montag gegen die 70-jährige Frau aus Döbeln Anklage an das Landgericht Chemnitz unter anderem wegen schwerer Brandstiftung und Brandstiftung mit Todesfolge erhoben. Das teilte Ingrid Burghart, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Chemnitz am Nachmittag mit. Einen Termin für den Beginn der Hauptverhandlung teilte sie aber noch nicht mit.

Die Frau wird beschuldigt, im Zeitraum zwischen dem 8. März 2016 und dem 14.März 2017 in insgesamt vier Fällen in dem von ihr mitbewohnten Mehrfamilienhaus in der Albert- Schweitzer-Straße 23 in Döbeln, vorsätzlich Brände gelegt zu haben, wobei in einem Fall eine 85-jährige Frau an den Folgen einer schweren Rauchgasinhalation verstarb und in zwei weiteren Fällen Hausbewohner Rauchgasvergiftungen erlitten. Ferner wird ihr zur Last gelegt, in fünf Fällen gegenüber der Polizei bewusst wahrheitswidrig Straftaten zur Anzeige gebracht zu haben. Die Angeklagte, die sich seit Mai in Untersuchungshaft befindet, bestreitet die Tatvorwürfe.

Von Thomas Sparrer

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