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Döbeln Nach Leisnigs Hofcafé Kurs auf Ausstellung
Region Döbeln Nach Leisnigs Hofcafé Kurs auf Ausstellung
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00:23 06.07.2018
Nach jüngstem Hofcafé mit Band Krambambuli Kurs auf neue Ausstellung im Stadtgut von Leisnig. Quelle: Gerhard Dörner
Leisnig

Das Stadt gut von Leisnig entwickelt sich zum kulturellen Brennpunkt in Leisnig, an dem sowohl Geselligkeit gepflegt und gleichzeitig über Ereignisse mit historischer Bedeutung informiert wird. Zuletzt zog am Wochenende das diesjährige Hofcafé rund 40 Besucher an. Zu Musik der Dresdener Band Krambambuli gab es Kaffee, Kuchen und gute Gespräche. „Die Veranstaltung hat sich gut etabliert“, freut sich Carla Lichtenstein vom Leisniger Kulturbund. Der Verein lädt einmal jährlich zum Hofcafé ein.

“Martin, Hut ab!“ zum Ausprobnieren erdacht

Als jüngste Neuerung vor Ort wurden zuletzt die Exponate der ehemaligen Wanderausstellung „Martin, Hut ab!“ in die Ausstellungs- und Seminarräume des Leisniger Stadtgutes integriert. Diese sprechen vor allem junge Besucher an, denn welche gesellschaftlichen Umbrüche die Zeit Martin Luthers mit sich brachte, kann anhand der Exponate, die ausdrücklich zum Anfassen und Ausprobieren gedacht und gemacht sind, sehr realitätsnah nachempfunden werden.

Führungen für Gruppen gefragt

Nach den Worten von Carla Lichtenstein werde auch kontinuierlich nach Führungen nachgefragt. Ganze Gruppen wollen sich nicht nur umsehen, sondern auch erklärt bekommen, was es mit den verschiedenen Ausstellungsstücken unter anderem der dortigen Dauerausstellung auf sich hat.

Nach Sommerpause Themenabend im Frauentreff

Nach der nun eintretenden Kulturbund-Sommerpause wird auch die erste Veranstaltung des Frauentreffs im September mit einer Führung im Stadtgut, insbesondere in der Ausstellung „Martin, Hut ab!“ verbunden sein. Informationen zu den Exponaten gibt dann Siegfried Bretsch vom Leisniger Geschichts- und Heimatverein.

Für weitere Sanierung Fördermittel nötig

In diesem Jahr soll das Stadtgut noch um eine weiter Facette reicher werden: Eine Sammlung aus rund 30 Dioramen zeigt mehrere Stationen aus dem Leben von Martin Luther. In der Etage im zweiten Obergeschoss sollen sie eines Tages ausgestellt werden. Die Räume müssen dafür noch saniert werden. Die Stadt hat dafür an verschiedenen Stellen um finanzielle Unterstützung in Form von Fördermitteln gebeten. Die Antragsfristen laufen derzeit noch. Werden die Anträge positiv beschieden, gewinnt das Stadtgut eine weitere Facette dazu.

Von Steffi Robak

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