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Döbeln Nach der Randale in Waldheim: CDU fordert Überwachung per Video
Region Döbeln Nach der Randale in Waldheim: CDU fordert Überwachung per Video
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Wenn es nach der CDU im Stadtrat geht, könnten solche Schilder bald auch in Waldheim auf Kameras hinweisen. Quelle: dpa
Waldheim

Nach der neuesten nächtlichen Randale muss Waldheim über Videoüberwachung nachdenken. Zu diesem Schluss kommt die CDU-Stadtratsfraktion. „Wir haben das in der Fraktionssitzung besprochen. Es ist rechtlich möglich, Kameras zur Überwachung öffentlicher Plätze zu installieren“, sagt Kathrin Schneider, Vorsitzende der CDU-Stadtfraktion. Der Stadtrat wird auf seiner nächsten Sitzung am Donnerstag also eine entsprechende Anregung hören. Kameras sind der CDU aber nicht genug. Kathrin Schneider plädiert dafür, die Arbeitsgruppe Sicherheit wieder einzuführen, in der Mitglieder aller Stadtratsfraktionen regelmäßig beraten. Eine solche Arbeitsgruppe gab es bereits in Waldheim. Zumindest zwei Stadträte haben einen polizeilichen Hintergrund: Sandro Dierbeck (parteilos) und Ricardo Baldauf (CDU). Wenn die neue Ordnungsamtsleiterin Mandy Thümer an der Arbeitsgruppe teilnimmt, sind es dann schon drei. Kathrin Schneider sieht das als Vorteil an. Sie regt zudem an, dass die Stadt Belohnungen für Hinweise aussetzt, die zu Tatverdächtigen führen. Vor allem dann, wenn Vandalismus derart hohe Schäden hervorbringt, wie neulich. Bei den jüngsten Sachbeschädigungen kamen etwa 10 000 Euro zusammen.

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In diesem Fall konnte die Polizei drei mutmaßliche Randalierer ohne Videoüberwachungen ermitteln, die in der Nacht zum vergangenen Freitag eine Schneise der Verwüstung durch Waldheim gezogen haben. „Nach Zeugenhinweisen konnten drei Tatverdächtige im Alter von 16, 18 und 19 Jahren ermittelt werden“, informiert Andrzej Rydzik, Sachbearbeiter der Pressestelle der Polizeidirektion Chemnitz. Die jungen Männer sind deutsche Staatsbürger, teilt die Polizei auf Nachfrage mit. Zum Motiv der Taten und wie jeder einzelne daran beteiligt war, ermittelt die Polizei derzeit noch. Eine detaillierte Auflistung der Schäden liegt noch nicht vor.

Jede Menge Glasbruch

Fakt ist, dass in der Nacht des gelebten Vandalismus ein komplettes Buswartehäuschen am Bahnhof zu Bruch ging, ebenso die Fenster von vier Autos, die am Bahnhof standen. Außerdem wurde das Bedienfeld eines Ticketautomaten zerstört und an der Oberschule ein Fenster eingeworfen. Laut Bürgermeister Steffen Ernst (FDP) hat die Stadt Waldheim in jüngster Vergangenheit Zerstörungen dieses Ausmaßen nicht erlebt. Sollten die weiteren Ermittlungen zu einem hinreichenden Tatverdacht führen, wird die Staatsanwaltschaft die drei mutmaßlichen Täter vor dem Jugendgericht anklagen. Der Jüngste ist nach Jugendstrafrecht zu ahnden. Die beiden Älteren gelten als Heranwachsende und das Gericht muss entscheiden, ob sie als Jugendliche oder Erwachsene zu bestrafen sind. Vorausgesetzt, das Gericht kann ihnen die Taten ohne begründete Zweifel nachweisen.

Von Dirk Wurzel

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