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Döbeln Nach drei Büchern geht es ins Leisniger Freibad
Region Döbeln Nach drei Büchern geht es ins Leisniger Freibad
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13:57 15.06.2016
Sommerlektüre steht bei Leisniger Kindern hoch im Kurs – wer drei Bücher liest, verdient sich eine Deutsch-Eins. Quelle: Kerstin Otto
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Leisnig

Lust auf eine schnelle gute Note in Deutsch? In Leisnig lassen sich das mehr als 70 Jungen und Mädchen vom Grundschul- bis Gymnasialalter nicht entgehen. Nach dem Buchsommer-Start am Dienstagmorgen standen junge Leser etwa ab Schulschluss in der Stadtbibliothek Schlange. Am Ende der intensiven acht Lesewochen steht eine Besonderheit der Leisniger Buchsommer-Leseaktion: Wer sich das Zertifikat holt,der ist eingeladen in das Leisniger Freibad zur exklusiven Abschlussfete.

Dafür muss ein Teilnehmer drei Bücher aus dem Projektbestand so aufmerksam gelesen haben, um mehrere Fragen dazu richtig zu beantworten. 2015 holten sich von 73 angemeldeten Buchsommerteilnehmern 59 dieses Zertifikat. Für dieses Jahr erwartet Büchereileiterin Kerstin Otto etwas mehr Anmeldungen, denn die Anmeldezahl vom Vorjahr ist nahezu erreicht. Erfahrungsgemäß würden sich noch einige Tage nach Buchsommerstart kurzentschlossene Leser anmelden. „Das funktioniert über die ausliegenden Flyer. Oder man kommt in der Bibliothek vorbei.“ Eine Woche nach dem Start einzusteigen, sei in der Regel unproblematisch. Drei Bücher bis Ferienende zu schaffen, sei immer noch gut möglich.

Das Neue in diesem Jahr: Erstmals werden Leser aus den vierte Klassen zugelassen. Das Buchsommer-Projekt sieht das zwar nicht vor. Doch Nachfragen gebe es. Ausgeschlossen werden soll niemand.

Im vierten Jahr, in welchem sich Leisnig an der sachsenweiten Leseförderaktion beteiligt, lag bei den Neuerwerbungen das Hauptaugenmerk auf Lesestoff für jüngere Leser. „Die Schrift ist in diesen Büchern größer, auch sind mehr Illustrationen dabei. Das motiviert die Kinder mehr“, weiß Bibliotheksleiterin Kerstin Otto. Auf spezielle Mädchen- und Jungen-Literatur wurde Wert gelegt.

Die ersten eigens für das Projekt in den Bestand aufgenommenen Bände gingen wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln über die Ausleih-Theke. Von den Anschaffungskosten trägt die Stadt 500 Euro, weitere 600 Euro kommen aus dem Förderprogramm Buchsommer Sachsen. Zum Buchsommerstart war Leisnigs Bürgermeister Tobias Goth (CDU) in der Stadtbibliothek – zum einen, weil die Stadt zu den Geldgebern gehört, zum anderen, weil ihn der Zuspruch gerade junger Leser zum Projekt und zur Einrichtung sehr freue, wie er gegenüber der DAZ begründet.

Von Steffi Robak

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