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Döbeln Nachwuchs gefördert: Döbelner Judokas kämpfen auf der Matte
Region Döbeln Nachwuchs gefördert: Döbelner Judokas kämpfen auf der Matte
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00:28 17.12.2015
Die Döbelner Käferbande überbrachte zum Weihnachtsturnier einen Scheck in Höhe von 1400 Euro. Das Geld soll in die Nachwuchsarbeit fließen. Quelle: Sven Bartsch
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Döbeln

„Ein großes Privileg“ (O-Ton Georg Ernst) wirft seine Schatten voraus: Am 12. Juni kommenden Jahres richten die Judokas des Döbelner SV in der Stadtsporthalle einen Wettkampftag der Landesliga aus. „Judo ist eher eine Randsportart; umso größer die Ehre, unseren Sport in Döbeln einem größeren Publikum zu präsentieren“, freut sich der Kapitän der Döbelner Landesligamannschaft Georg Ernst. Im Verhältnis dazu eine Nummer kleiner fiel der Vereinswettkampf am Wochenende aus, was den Ehrgeiz nicht minderte. Ernst: „Man sollte seine Vereinskameraden nicht unterschätzen. Sie sind alle gleich stark und jeder ist für eine Überraschung gut.“

Wie viele Freunde und Familienmitglieder hinter den Kämpfern stehen, davon zeugte das Gewusel um die Matten. Die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins in Döbeln und Ostrau hat viele Früchte getragen. Schon die Kleinsten, die zum Schutz vor der Fallhöhe noch auf Knien kämpfen, schnupperten Wettkampfluft sowie die Erfahrung auch mal zu verlieren. Da floss so manche Träne, die spätestens zur Siegerehrung wieder getrocknet war. Grund zur Freude hatten schließlich alle Judokas, als Karl-Heinz „Karli“ Schubert und Rico Edenhofer ein ganz besonderes Geschenk überbrachten. Bei den Döbelner Käferfreunden kümmern sich beide maßgeblich um die traditionelle Tombola zum Käfertreffen, deren Erlös im Kinder- und Jugendbereich gespendet wird. 1400 Euro fließen so wieder in die Nachwuchsarbeit der einzelnen Trainingsgruppen im Judo zurück. „Ohne das Mitwirken der Geschäftsleute, die die Preise für die Tombola zur Verfügung stellen, wäre das nie möglich. Ihnen gilt unser besonderer Dank“, betont Karl-Heinz Schubert.

Vor einem Jahr haben die Döbelner Judokas an gleicher Stelle ihre neue Landesligamannschaft vorgestellt. Nach Jahren der Abstinenz waren genug Kämpfer zusammengekommen, um in Sachsen im Team-Wettbewerb wieder anzugreifen. „Die Hinrunde lief gut, wenn auch nicht so ganz, wie von uns erhofft. In der Rückrunde haben wir alles gegeben und konnten uns entsprechend steigern“, fasste Kapitän Georg Ernst die erste Saison zusammen. Trainer Mathias Conrad ist stolz auf den Zusammenhalt seiner Jungs sowie den Rückhalt der Fans. Einziger Wehrmutstropfen: die Besetzung der Gewichtsklassen. „Einen guten Kämpfer im 60 und 66 Kilo-Bereich ist schwer zu finden. Der gute 66er, den wir hatten, ist aus seiner Gewichtsklasse herausgewachsen und ein guter 73er geworden.“

Von Antje Krieger

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