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Nachwuchs trainiert für den Feuerwehrberuf

Nachwuchs trainiert für den Feuerwehrberuf

Mit einem Festakt eröffnete am Donnerstag auf dem Sportplatz in Altenhof das diesjährige Zeltlager der Jugendfeuerwehr Leisnig, das bis Sonntag läuft. An der Wochenendveranstaltung nimmt der Feuerwehrnachwuchs aus Leisnig, Waldheim, Geringswalde und Hartha teil.

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Wasser Marsch! In Altenhof übte der Feuerwehrnachwuchs der Region den Umgang mit Schläuchen, Strahlrohr und Funkgerät.

Quelle: Sven Bartsch

Insgesamt rund 60 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 16 Jahren erwartet ein straffes Programm mit Gerätekunde, Wanderungen und Schnitzeljagd. Am Donnerstag waren Vertreter der Feuerwehren, Kinder, Betreuer und Gäste gekommen. Angeregt lauschten die rund 90 Anwesenden den Eröffnungsreden der Bürgermeister der vier Städte. Anschließend feierte man bis 22 Uhr mit Musik in den Abend hinein. Für die Übernachtungen stehen sechs Zelte bereit. Zwei weitere Zelte bieten Platz für Küche und Essbereich.

 

An Tag zwei wurden die Kinder und Jugendlichen an die Feuerwehrarbeit herangeführt und mussten diejenigen, die schon Erfahrungen haben, ihr Können unter Beweis stellen. Steigleitern mussten überwunden werden. Das Zielspritzen wurde geübt. Danach erläuterte Marko Gentzsch, Jugendwart der Leisniger Jugendfeuerwehr und Organisator des Zeltlagers, den Aufbau des Löschwassersystems - wie mit Saugleitungen Wasser aus öffentlichen Gewässern abgesaugt wird und welche unterschiedliche Dicke an Schläuchen im Ernstfall Verwendung findet. Bei einem Erste-Hilfe-Kurs konnten erste Rettungsmaßnahmen erlernt werden.

 

Gentzsch: "Der Nachwuchs wird in den vier Tagen an die Feuerwehrarbeit herangeführt. Dabei sind sportliches Können, schnelle Auffassungsgabe bei der Geräteschulung und Teamwork bei der Schnitzeljagd gefragt." Anschließend ging es mit dem Nachwuchs auf eine Wanderung in das zwei Kilometer entfernte Kloster Buch zur Besichtigung. Denn neben der Feuerwehrkunde soll der Nachwuchs auch andere, kulturelle Inhalte vermittelt bekommen. Am heutigen Sonnabend ist ein Besuch im Leisniger Freibad geplant, wo sich die Kids bei den heißen Temperaturen abkühlen. Bei einer Nachtwanderung am Abend werden die Kinder und Jugendlichen auf eine Schnitzeljagd geschickt und der mit Taschenlampen bewaffnete Nachwuchs muss im Dunkeln eine Kuhattrappe finden und melken. Mit langen Skiern, auf denen fünf Teilnehmer zusammen ein Wegstück zurücklegen müssen, zeigt sich, wer im Team funktioniert und ein richtiger Feuerwehrmann ist. Mit dem Zeltlager hoffen die Veranstalter, die Feuerwehren der Städte auch für die Zukunft personell abzusichern. Marko Gentzsch abschließend: "Die Nachwuchsarbeit ist nicht leicht, da viele ab 18 Jahren in die Großstädte oder den Westen ziehen."

Oliver Becker

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