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Naturschützer besuchen Kalkwerke Ostrau

Nabu-Gruppe Lößhügelland über Betriebsgelände geführt Naturschützer besuchen Kalkwerke Ostrau

Für 15 Mitglieder der Nabu-Regionalgruppe Lößhügelland öffnete Kalkwerke-Geschäftsführer Ulrich Dürasch am Sonnabend die Pforten. Er führte die Gäste über das Gelände, erklärte die Abbaumethoden und Produkte. Wichtig für die Naturschützer: Auf renaturierten Flächen siedeln sich wieder heimische Tierarten an.

Neben den Abbaumethoden bekamen die Mitglieder auch die Renaturierung ehemaliger Abbauflächen zu sehen.

Quelle: Wolfgang Sens (Archiv)

Ostrau. Grüner Besuch bei den Kalkwerken Ostrau: Am Sonnabend bekamen die Mitglieder der Nabu-Regionalgruppe Lößhügelland eine aufschlussreiche Führung durch den Kalkwerke-Geschäftsführer Ulrich Dürasch. Die stellvertretende Vorsitzende der Gruppe, Angelika Leonhardt, konnte 15 Teilnehmer zu dieser Exkursion begrüßen. Sie selbst hatte bei Dürasch um die Führung geworben.

Der Geschäftsführer erklärte bereitwillig viele Details über die Produkte des Kalkwerkes. Dazu wurde auch die beeindruckende Tagebau-Technik mit ihren Baggern, Radladern und Lastwagen vorgestellt. Wichtig für die Naturschützer: Sie konnten sich ein gutes Bild über die Rekultivierung der übrig gebliebenen Tagebau-Restflächen machen. Dort konnten die Teilnehmer feststellen, dass sich neben der Rückgabe von landwirtschaftlicher Nutzfläche neue Biotope gebildet haben, in denen sich so einige heimische Tiere und Pflanzen wohl fühlen.

Der Kreisnaturschutzbeauftragte Siegfried Reimer erläuterte der Nabu-Gruppe zudem seltene Vögel anhand ihrer Stimmen. So wurden zum Beispiel Steinschmätzer, Wendehals und Wachtelkönig gehört. Zu sehen gab es zudem viele Teichmolche. Ulrich Dürasch erklärte, dass sein Unternehmen bezüglich der Renaturierung und Wiedernsiedlung von Tierarten auch Untersuchungen von Fachleuten durchführen lässt. Nicht gefunden wurde allerdings der Bienenfresser, der laut Dürasch ebenfalls vorkommen soll.

Dennoch zog Leonhardt ein positives Fazit: Es war eine gelungene Veranstaltung. Den Teilnehmern hat es gefallen. Und vielleicht wird das Gelände künftig auch für andere Gruppen geöffnet.

Von Angelika Leonhardt/sf

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