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Döbeln Neudorf-Döbeln: NSG-Mädels überwintern an der Tabellenspitze
Region Döbeln Neudorf-Döbeln: NSG-Mädels überwintern an der Tabellenspitze
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00:14 17.12.2011
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Der Tabellenführer siegte mit 29:11 gegen den im unteren Tabellendrittel platzierten Gastgeber.

Nach dem tollen Erfolg gegen Aue war ein Sieg in Lichtentanne das Ziel. Dass dies Probleme mit sich bringen könnte, wurde in der Teamberatung klar angesprochen. Oft fällt es Mannschaften schwer, sich nach großen Erfolgen auf das Wesentliche zu konzentrieren. Außenseiter versuchen, ihre Chance zu nutzen. So ging der TSV in das Spiel. Nach wenigen Sekunden setzte der Gastgeber mit dem 1:0 ein klares Zeichen. Die NSG brauchte einige Zeit, um ins Spiel zu kommen. Der TSV agierte mit einer übermäßigen Härte in der Abwehr, von der die Gäste zunächst beeindruckt waren. Zudem wurden die Handlungen auf dem Spielfeld sehr unterschiedlich bewertet. Das hatte zur Folge, dass auf bestimmte Beschwerden Zeitstrafen folgten, die einen geordneten Spielaufbau erschwerten. Zudem musste die Aufbaureihe verletzungsbedingt umstrukturiert werden. Die NSG nahm das Spiel über den Kampf auf und ließ sich zu stark vom Gegner beeinflussen. Erst nach neun Minuten gingen die Gäste erstmals in Führung (2:3). Die Atmosphäre blieb vergiftet. Den Gästen gelang es, sich auf 8:3 (18.) abzusetzen, trotzdem nahm die NSG eine Auszeit. Der Trainer ermahnte das Team, sich auf das Spiel zu konzentrieren und mit spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen. Dies gelang nur bedingt. Der TSV konnte im Angriff wenig druckvolle Akzente setzen und beschränkte sich auf seine aggressive Abwehrarbeit. Mit 11:3 ging es nach einer hitzigen ersten Halbzeit in die Kabine. Dort mussten die Gemüter beruhigt werden. Die kurze Pause war aber nicht ausreichend, um die Emotionen bei den Mädchen entscheidend herunterzufahren. Trotz der Führung standen die spielerischen Mittel nicht im Mittelpunkt. Die NSG setzte sich mit sehenswerten Spielzügen ab, ließ sich aber von den emotionalen Faktoren zu stark hinreißen, so dass alle zu mehr Ruhe und Gelassenheit aufgefordert werden mussten. Dies ist ein Punkt, den das NSG-Team für die Zukunft besser umsetzen muss. Bis zur 45. Minute erhöhte die NSG auf 25:8. Die Schlussphase verlief ausgeglichen. In einer Phase, in der die Emotionen bereits übergekocht waren, besannen sich beide Seiten aufs Tore werfen. Mit 29:11 gewannen die Gäste das Spiel sportlich, konnten sich aber nur teilweise über diesen Erfolg freuen. Bis auf Anna Jungnickel vom TSV fand keine weitere Spielerin von den Randzwickauern den Weg zu einem versöhnlichen Spielende. Mit 19:1 Punkten steht die NSG unerwartet an der Tabellenspitze der Bezirksliga und sollte sich über die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel hinweg über diese Konstellation besonders freuen, bevor es am 8. Januar in Zwönitz in die Rückrunde geht.

NSG Neudorf/Muldental: Dutscho, Eichler (9/6),  Trinitz, Faulhaber (4), Pflug (2), Hampel (4), Wilschke (1), Raasch (6), Tix, Eisold, Burkhardt (3).

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