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Döbeln Neue Babys in Roßwein begrüßt
Region Döbeln Neue Babys in Roßwein begrüßt
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15:03 08.10.2018
Zweiter Baby-Empfang in diesem Jahr in Roßwein: 18 neue Erdenbürger konnten am Montag mit ihren Eltern im Rathaussaal begrüßt werden. Eingeladen waren 14 Mädchen und elf Jungen. Quelle: Sven Bartsch
Rosswein

Bislang 40 neue Erdenbürger kann die Stadt Roßwein in diesem Jahr zählen. Bis Ende Dezember soll die Zahl wenigstens auf 55 anwachsen. Dann wäre etwa der Baby-Durchschnitt der zurückliegenden Jahre erreicht. „Es fehlen also noch 15, doch ich bin zuversichtlich, dass die Zahl wieder erreicht wird. Zumal es Anfang des Jahres einen längeren Stromausfall gab“, sagte Bürgermeister Veit Lindner (parteilos) am Montagvormittag nicht ohne ein gewisses Flunkern im Rathaussaal.

14 Mädchen, elf Jungen in fünf Monaten

Dort hatten er, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie Ilona Hannß von der VR-Bank Mittelsachsen und Randy Lippmann, Filialleiter der Sparkasse in Roßwein, jene Babys begrüßt, die zwischen dem 21. März und dem 25. August zur Welt gekommen sind. Insgesamt waren das 14 Mädchen und elf Jungen. Nicht alle Eltern konnten der Einladung des Bürgermeisters folgen. Doch immerhin 18 Babys sagten im Rathaus Hallo, hatten Mama und/oder Papa mitgebracht oder sogar die Großeltern.

Trotz der vielen kleinen Würmchen – es war recht still in der großen Runde, nur hier und da ein Glucksen und Blubbern. „Es geht eigentlich immer so ruhig zu bei unseren Baby-Empfängen. Wir wissen noch nicht genau, ob es am großen Saal oder am beeindruckenden Decken-Leuchter liegt“, sagte der Bürgermeister.

Krippenplatz vorhanden, Kinderarzt leider nicht

Probleme, einen Krippenplatz in Roßwein zu bekommen, gibt es nicht, wie die Eltern bestätigten. „Die Einrichtungen sind gut ausgelastet, aber nicht überfüllt. Bis zur Zahl von etwa 65 Geburten im Jahr könnten wir Krippenplätze in der Stadt bereit stellen. Erst darüber hinaus würde es brenzlig werden“, erklärte Veit Lindner dazu. Nicht so positiv ist die Kinderarzt-Situation in Roßwein. „Es gibt Bemühungen, wenigstens ein bis zwei Kinderarzt-Sprechzeiten pro Woche im Gesundheits-Zentrum Alte Post anzubieten. Noch können wir aber keinen Erfolg verkünden“, so der Bürgermeister. „Wenn das mit den Sprechzeiten klappen würde, wäre das wirklich super“, sagte Katja Wenzel, deren kleine Jasmina im Juni geboren wurde. Die meisten Roßweiner Mütter würden derzeit zum Kinderarzt nach Döbeln fahren, wo oft viel Betrieb herrsche.

Auch Geld gibt’s zur Begrüßung

Die Vertreter der Banken verteilten Geschenke und erinnerten die Eltern daran, dass es von ihnen 100 Euro Begrüßungsgeld gibt, auf das die Stadt noch mal 50 Euro drauf packt. Der Bürgermeister lud noch die jungen Familien fürs nächste Frühjahr zum Lebensbaum pflanzen ein. Und auch den nächsten Baby-Empfang gibt es dann im März des kommenden Jahres.

Von Olaf Büchel

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