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Döbeln Neue Decken und Böden für Waldheims Grundschule
Region Döbeln Neue Decken und Böden für Waldheims Grundschule
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16:30 09.03.2018
Aktuell wird der Nordflügel der Waldheimer Grundschule saniert. Quelle: Sven Bartsch
Waldheim

Die Sanierung des Nordflügels der Waldheimer Grundschule läuft nach wie vor. Nun hat die Stadtverwaltung mit Zustimmung der Mitglieder des Technischen Ausschusses zwei kleine Änderungen in der Planung vorgenommen und sowohl die Art von Bodenbelag und angedachter Unterhangdecke ausgetauscht – kostenneutral und mit sinnvollen Auswirkungen.

Lautstärkeproblem in den Fluren

„Die geplanten Gipskarton-Unterhangdecken beeinträchtigen aufgrund der glatten Oberfläche die Akustik in den Fluren, wodurch diese lauter wirken“, wird in der entsprechenden Beschlussvorlage ausgeführt. Aufgefallen sei dies nach Aussage von Bauamtsleiter Michael Wittig im bereits fertiggestellten Bereich des Kindergartens. Um das Problem in den Fluren zu umgehen, gab es laut Wittig zunächst zwei Lösungsansätze: eine zusätzliche Beklebung der Gipskartonplatten oder Elemente, die zusätzlich zwischen Unterhang- und eigentlicher Decke angebracht werden. Schließlich forderte die Verwaltung jedoch ein Nachtragsangebot der zuständigen Striegistaler Firma Innenausbau Saupe für den Einbau sogenannter Metallrasterdecken ab. Auf dem Papier steigt damit der Einheitspreis. Lagen die Kosten pro Quadratmeter bei der Gipskarton-Unterhangdecke noch bei 24,40 Euro, schlängt die Metallrasterdecke mit 28,60 Euro zu Buche. Unterm muss die Stadt jedoch trotzdem nicht mehr Geld auf den Tisch legen. „Da Teilbereiche der bereits im Gebäude vorhanden Metallrasterdecke der Flure und des Treppenhauses belassen werden konnten, vermindert sich die Auftragsmenge. Damit werden die Mehrkosten ausgeglichen und es ergibt sich keine Änderung der Auftragssumme“, wird dazu in der Beschlussvorlage erläutert.

Pflegeleichterer Bodenbelag

Auch beim Wechsel des Bodenbelages kommen verschiedene Quadratmeterpreise zum Tragen. Da Linoleum jedoch mit 22,25 Euro 20 Cent billiger als der bisher geplante PVC-Belag ist, ändert sich die Auftragssumme praktisch nicht. „Linoleum lässt sich besser pflegen und auch wieder aufarbeiten“, begründete Bauamtsleiter Wittig den Materialwechsel. „Bei PVC ist das durch die chemische Zusammensetzung nicht so einfach.“ Zudem sei Linoleum ein hochwertigeres Material. Nach einem entsprechenden Vorschlag des zuständigen Malermeisterbetriebes Matthias Weber aus Döbeln dachte die Stadt um. „Auf Empfehlung der Fachfirma bezüglich Belagseigenschaften und Nutzungsdauer wurde die Ausführung des wischbaren Bodenbelags der Flure und des Verwaltungsbereiches nochmals diskutiert und sich für den Einbau eines Linoleumbelags entschlossen“, wird in der Beschlussvorlage dokumentiert.

Von André Pitz

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