Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Döbeln Neue Gebühr, Fusion und Investitionen
Region Döbeln Neue Gebühr, Fusion und Investitionen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:00 15.03.2017
Der Abwasserverband Leisnig muss dieses Jahr drei große Hürden nehmen. Eine Arbeitskraft soll dafür zusätzlicheingestellt werden. Quelle: Steffi Robak
Anzeige
Leisnig

Dieses Jahr muss der Abwasserzweckverband Leisnig drei Hürden meistern, die den Verband finanziell und organisatorisch stark beansprucht. Nun wurde der Entwurf des Haushaltsplanes für 2017 in öffentlicher Sitzung besprochen. Bevor der Haushaltsplan verbindlich beschlossen wird, wird er öffentlich ausgelegt. Bürger können vom 20. bis 28. März Einsicht nehmen. Dazu können sie in die Geschäftsräume des Zweckverbandes an der Ringstraße 28 im Gewerbegebiet Leisnig kommen.

Geschäftsführer Michael Tecklenburg hat die Hauptpunkte des Haushaltsplanes in der jüngsten Sitzung der Verbandsversammlung umrissen. In den Neubau und vor allem in die Erhaltung abwassertechnischer Anlagen muss investiert werden. So sollen im Rahmen zweier großer Bauprojekte von Gruppenkläranlagen und Ortsentwässerungen von Sitten und von Brösen gebaut werden. Zudem sind fünf Maßnahmen der Hochwasserschadensbeseitigung vorgesehen, so in Queckhain der Mischwasserkanal, ein Teil der Gorschmitzer Gasse sowie der Ziegelgasse, ein Straßenstück in der Ortslage Gorschmitz sowie ein Stück der Lichtenberggasse in Leisnig.

Für Fusion mit Nachbarverband Gutachten nötig

Zum Zweiten ist 2017 das Jahr, in welchem für das Verbandsgebiet des Abwasserzweckverbandes Leisnig die Abwassergebühr gesplittet wird in die Abwasser- und die Niederschlagswassergebühr. Die nötigen Daten müssen noch erfasst werden. Dazu gehört, dass die entsprechende Überfliegung über das Verbandsgebiet in Auftrag gegeben werden muss, um die versiegelten Flächen auf den privaten Grundstücken erfassen zu können.

Zum Dritten soll in diesem Jahr noch das Gutachten erstellt werden für eine Fusion des Abwasserzweckverbandes Leisnig mit dem Verband „Untere Zschopau“ mit Sitz in Waldheim. Zur Erinnerung: Vonseiten des Leisniger Verbandes und bei den Ratsmitgliedern von Leisnig besteht der Wunsch, mit dem benachbarten Verband, zu dem Waldheim und Hartha gehören, zu einer größeren Verwaltungseinheit zu verschmelzen.

Der Waldheimer Verband beziehungsweise die Ratsmitglieder von Waldheim und auch von Hartha hatten diesem Ansinnen zuletzt eher zurückhaltende Skepsis entgegen gebracht. Dann stimmten sie doch unter diversen Bedingungen zu, die Möglichkeiten für eine Fusion prüfen zu lassen. Die Kosten des Gutachtens soll nun der Leisniger Verband tragen.

Finanzen ausgeglichen: Es bleibt etwas Gewinn

Damit die mit all den Aufgaben verbundenen Arbeiten auch erledigt werden können, beinhaltet der Wirtschaftsplan eine befristete Neueinstellung: Ab 1. Juli 2017 bis zum Ende 2018 soll eine zusätzliche Kraft beim Abwasserzweckverband eingestellt werden. Voraussichtlich Ende April wird die Stelle ausgeschrieben.

Trotz der Herausforderungen stehe der Abwasserzweckverbrand 2017 finanziell stabil da: Den kalkulierten Erträgen in Höhe von rund 1,9 Millionen Euro stehen geplante Aufwendungen von rund 1,8 Millionen Euro gegenüber. Rund 132 000 Euro bleiben am Jahresende voraussichtlich als Gewinn übrig.

Von Steffi Robak

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Nach 43 Einsätzen 2016 waren die Roßweiner Feuerwehrkameraden seit Jahresbeginn schon wieder 14 mal gefordert. Die Palette der Gründe wird dabei immer breiter: Brände, Verkehrsunfälle, Sturmschäden, Hochwasser mit den entsprechenden Warnstufen und neuerdings auch tote Vögel, die es wegen der Vogelpest einzusammeln gilt.

15.03.2017

Im Checkpoint Massanei weht ein frischer Wind. Manja Hübner hat die Leitung übernommen und erstmal das Raumkonzept geändert. Die „Neue“ ist bereits eine erfahrene Jugendtreff-Leiterin, war bis vor kurzem Chefin des Sunshine in Hartha.

Die Zellstofffabrik Wepa will mehr Fertigprodukte wie Taschentücher herstellen. Dazu schafft sie eine neue Maschine an. Außerdem baut Wepa eine neue Lagerhalle.

Anzeige