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Döbeln Neue Geduldsprobe für Autofahrer
Region Döbeln Neue Geduldsprobe für Autofahrer
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15:13 28.03.2016
Quelle: dpa
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Region Döbeln

Die Autofahrer der Region werden auf eine neue Geduldsprobe gestellt. Betroffen sind jene, die auf der A 4 zwischen dem Dreieck Nossen und Hainichen unterwegs sind, also auch viele Pendler der Döbelner Region. Die Autobahn-Brücke über die Kleine Striegis wird in den nächsten drei Monaten weiter instandgesetzt. Mit Einschränkungen ist bereits ab nächsten Dienstag zu rechnen.

„An der A 4-Brücke über die Kleine Striegis zwischen den Anschlussstellen Berbersdorf und Hainichen sind Instandsetzungsarbeiten erforderlich. Die zwei Übergangskonstruktionen sind nach 15 Jahren Nutzung verschlissen und müssen saniert werden“, erklärt Isabell Siebert, Sprecherin des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv).

Mit der Baumaßnahme werde die weitere Verkehrstüchtigkeit der Brücke gesichert und einem Schadensereignis an den Steuer- und Lagerelementen der Fahrbahnübergangs-Konstruktionen vorgebeugt, das sonst eventuell unkontrolliert eintreten könnte. Die Brücke erhält laut Siebert im Zuge der Arbeiten moderne Übergangskonstruktionen, die geräuschmindernd wirken. Eine neue Deckschicht wird ebenfalls eingebaut.

Auf der Richtungsfahrbahn Dresden sind diese Sanierungsarbeiten bereits im Spätsommer 2015 erfolgt. Nun sind sie auch an der Richtungsfahrbahn Chemnitz an der Reihe.

Die Vorbereitungen für die neue Verkehrsführung im Bereich des Brückenabschnittes, die während des gesamten Bauzeitraumes gelten sollen, beginnen bereits ab dem 5. April. So werden beispielsweise Mittelstreifen-Überfahrten errichtet. Der Verkehr wird anschließend voraussichtlich bis 15. April umgestellt.

Je Fahrtrichtung stehen ab dann zwei statt drei Fahrspuren zur Verfügung. Die beiden Fahrspuren in Fahrtrichtung Chemnitz werden auf die Gegenfahrbahn verschwenkt, so dass alle vier Spuren mit verringerter Spurbreite auf der gegenüberliegenden Brückenseite verlaufen und das Baufeld für die Brückeninstandsetzung frei ist. Es wird Tempo 80 ausgewiesen, für einzelne Arbeitsschritte kurzzeitig auch Tempo 60.

Diese Variante ermöglicht zwar trotz laufender Bauarbeiten den Verkehrsfluss. Doch bereits im vorigen Jahr, als die Sanierung in der anderen Fahrtrichtung erfolgte, kam es gerade bei größerem Verkehrsaufkommen in den Stoßzeiten zu Behinderungen. Häufig gab es Stau. Die Unfallwahrscheinlichkeit steigt. Das Lasuv bittet deshalb die Autofahrer auf dieser Strecke um eine besonders aufmerksame und besonnene Fahrweise. Gerade an solchen Engstellen gilt es – auch im Interesse der Bauleute vor Ort – die Geschwindigkeitsbegrenzungen genau einzuhalten.

Die eigentlichen Instandsetzungsarbeiten auf einer Länge von rund 750 Metern solle bis Ende Juni dieses Jahres abgeschlossen sein, wenn alles nach Plan verläuft. Isabell Siebert: „Die diesjährigen Arbeiten zur Instandsetzung der Striegistalbrücke bei Hainichen kosten rund eine halbe Million Euro.“ Die Mittel dafür stellt der Bund bereit.

Von Olaf Büchel

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