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Döbeln Neue Gewerbeflächen für Döbeln
Region Döbeln Neue Gewerbeflächen für Döbeln
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23:48 01.04.2014
Bernd Petrasch (2.v.r.) führte die CDU-Fraktion über das noch recht vermüllte Abrissgelände. Es soll noch dieses Jahr geschliffen und neu erschlossen werden.
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Döbeln

Runde 1,5 Millionen Euro muss die Stadt Döbeln zunächst investieren, um die von ihr erworbenen Grundstücke, mit dem Gelände der früheren Döbelner Möbelwerke als Herzstück, abreißen und beräumen zu lassen. Die Stadt hat zwischenzeitlich das gesamte restliche Gelände des früheren BMK-Süd und das Gelände der Möbelwerke in ihrem Besitz. Insgesamt 4,5 Hektar brutto ist das Gewerbegebiet-Süd damit groß. Drei bis 3,5 Hektar sind bebaubar. Das Möbelwerkegelände gammelte seit dem Aus des Betriebes 1995 vor sich hin. Weil die Liquidation der Firma nicht zu Ende geführt wurde, blieb das Gelände Niemandsland. Bis sich die Stadt mit einer von ihr bezahlten Nachtragsliquidation um rechtliche Klarheit kümmerte. Jetzt kann es also mit den Erschließungsarbeiten, dem Bau von Straßen und neuen Ver- und Entsorgungsleitungen in das Gebiet losgehen. "80 Prozent der 1,5- Millionen-Euro-Investition stehen als Fördermittel in Aussicht", sagt dazu der Stadtrat und CDU-Landtagsabgeordnete Sven Liebhauser.

Um jetzt Fördermittel für die Erschließung zu bekommen, werden ansiedlungswillige Interessenten gebraucht. Zwei standen in den Startlöchern. Doch die Albert Polenz GmbH aus der Sörmitzer Straße, die als erste ins hochwassersichere neue Gewerbegebiet umsiedeln wollte, sprang ab. "Wir hätten es geschafft, dass Polenz im August mit dem Betriebsneubau hätte starten können", sagt Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer (CDU). Nun hat die Stadt für die Erschließung ein wenig mehr Luft. Es sei denn ein anderer produzierender Betrieb braucht ebenso dringend die Flächen.

Die Erschließung des Gebietes soll über eine neue Kreuzung an der Bundesstraße 169 unterhalb von Reifen Meng erfolgen. Darüber wird gerade noch mit dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr sowie dem Landratsamt Mittelsachsen verhandelt. Erste Vorstellungen sehen eine Verlegung der Kreuzung mit den Abzweigen nach Forchheim und in die Waldheimer Straße vor. Das Gebiet würde so durch eine neu ausgebaute Kreuzung an der jetzigen Behelfsausfahrt etwas weiter unterhalb erreichbar sein. Die kleine Straße Zu den Pulverhäusern müsste für den Verkehr Richtung Forchheim ausgebaut werden.

Aktuell befinden sich in dem Gebiet eine Spedition, ein Palettenhandel, die Vermittlungsstelle der Telekom, eine Fahrschule, Teile der Firma Weißflog, der Getränkehandel Köhler, Reifen Meng und das leere Clariant-Werk, für das es aber einen Nachnutzer gibt.

Thomas Sparrer

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