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Döbeln Neue Häuser für Westewitzer Kirschberg
Region Döbeln Neue Häuser für Westewitzer Kirschberg
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22:00 08.12.2016
Großweitzschens Bürgermeister Ulrich Fleischer begrüßt die Neuansiedlung von Familien in Westewitz. Quelle: Natasha Allner (Archiv)
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Westewitz

Das Wohngebiet am Kirschberg in Westewitz soll wachsen. Mit dem Beschluss, die Erschließung von 5000 Quadratmetern neuem Bauland anzugehen, hat der Großweitzschener Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die erste Hürde auf dem Weg dahin genommen. „Es herrscht hier eine starke Nachfrage nach Bauland. Es handelt sich um ein gemeindeeigenes Grundstück und das kann nun erschlossen werden, um Bauplätze anzubieten“, sagte Bürgermeister Ulrich Fleischer (parteilos) während der Sitzung.

Vier bis fünf Einfamilienhäuser könnten auf der Fläche entstehen, hieß es von Seiten der Verwaltung. Einen konkreten Bauantrag gibt es bereits. Allerdings wird es ab jetzt rund ein halbes Jahr dauern, bis tatsächlich gebaut werden darf. Denn die Fläche muss erst als Bauland ausgewiesen werden. Den ersten Schritt dahin hat der Gemeinderat mit der Aufstellung einer Ergänzungssatzung für das Grundstück getan. Diese ist notwendig, weil die Fläche am Ortsrand liegt und bisher noch nicht als Bauland gewidmet ist.

Die Satzung wird nun durch Bauplaner erstellt. Anschließend müssen Träger öffentlicher Belange dazu gehört werden, wozu auch unmittelbare Anlieger gehören. Etwaige Einwände müssen dann in die Satzung eingearbeitet werden. Ist man sich innerhalb der Gemeinde darüber einig, geht der Entwurf zum Bauplanungsamt in der Landkreisverwaltung, die die endgültige Genehmigung aussprechen muss.

Eine Änderung zu dem Plan, der den Gemeinderäten vorgestellt wurde, hat das Gremium bereits beschlossen: Die Zufahrtsstraße zu den neuen Grundstücken, die links daran vorbeiführen sollte, wurde auf Vorschlag von Ratsmitglied Dieter Horlacher nach rechts verlegt. Dort besteht bereits ein Schotterweg, der nun ausgebaut werden soll. Einerseits werden dadurch künftig weitere Bauplätze einzeln und damit einfacher zu erschließen. Andererseits könnten Medien wie Wasser und Strom in den Weg verlegt werden.

Von Sebastian Fink

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