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Döbeln Neue Krippe in Döbeln-Ost
Region Döbeln Neue Krippe in Döbeln-Ost
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19:39 24.08.2012

Nach aktuellen Berechnungen fehlen 35 Plätze, wenn ab August nächsten Jahres ein Rechtsanspruch auf Krippenbetreuung besteht. Die Stadtverwaltung plant nicht zu knapp und will, dass 48 neue Plätze entstehen.

Eine Containerlösung ist gut denkbar. Die Kommune würde die mobile Unterkunft kaufen. Denn das Mieten von Containern wäre letztlich teurer, weil die Miete ziemlich hoch ist, eine Bindungsfrist von zehn Jahren besteht und zudem berücksichtigt werden muss, dass bei einem Kauf die Container der Stadt gehören und später wieder veräußert werden könnten. Mit Bodenplatte, Anschlüssen, Außenanlagen und allem drum und dran würde das Ganze rund eine Million Euro kosten, sagt Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer (CDU). "Nach Gesprächen mit dem Landratsamt rechnen wir zurzeit mit einer Fördersumme von 460 000 Euro. Der Jugendhilfeausschuss muss natürlich noch zustimmen", erklärt Egerer.

Auch die Fläche für das Aufbauen der Container-Krippe ist mittlerweile ausgeguckt: Das Gelände des Basketballplatzes - ein Teil des eingezäunten Sportplatzes der Grundschule Döbeln-Ost (hinter dem Gravurbetrieb Wilhelm) - wird für am geeignetsten gehalten. "Der Hauptausschuss hat entschieden, den Containerkauf anzugehen. Wir müssen uns auch sputen. Die Nachfrage nach diesen mobilen Gebäuden wird wegen der Krippenplatzsituation bald riesengroß sein", vermutet der Oberbürgermeister.

Trotzdem soll auf Wunsch der Stadträte noch eine Alternative geprüft werden, und zwar die Unterbringung der Krippenkinder in einem bestehenden kommunalen Gebäude. Dafür käme nur der Erdgeschoss-Bereich der Grundschule Döbeln-Ost in Frage.

Da der Flächenbedarf für 48 Kinder zwischen 400 und 500 Quadratmetern liegen würde, ist Egerer skeptisch. "Das müssten wir der Schule wegnehmen. Und ob dann dem Bedarf der Grundschule und des Hortes noch entsprochen werden kann?" Die Stadt will die Aufgabe, das zu überprüfen, einem externen Büro übertragen. Diese Prüfung soll auch ergeben, was für Kosten bei dieser Variante auf die Stadt zukommen würden, denn Umbauarbeiten wären in jedem Fall erforderlich. Die könnten aber ebenfalls gefördert werden.

Olaf Büchel

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