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Döbeln Neue Logistikhalle und neue Maschinen
Region Döbeln Neue Logistikhalle und neue Maschinen
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19:56 16.04.2014
Fliegende Erde im Gewerbegebiet Döbeln-Ost: Landtagsabgeordneter Liebhauser, Bauleiterin Dittmann, Geschäftsführer Hawlitschek und Oberbürgermeister Egerer (v.l.n.r.) vollziehen den ersten Spatenstich für die neue Logistikhalle der Metallveredelung Döbeln. Quelle: Wolfgang Sens

Für beide Unternehmen ist es der siebente Werkhallenneubau im Gewerbegebiet.

"Nach Monaten Planung werden nun Fakten geschaffen. Und ich muss einfach erwähnen, dass wir die Baugenehmigung aus dem Döbelner Rathaus in Rekordzeit bekommen haben", bedankte sich Geschäftsführer Olaf Hawlitschek (51) für die Unterstützung, ganz speziell aus dem stadteigenen Bauordnungsamt. Auch der Döbelner CDU-Landtagsabgeordnete Sven Liebhauser trug zu den jetzt startenden Investitionen einen Teil bei. Er begleitete den Unternehmer ins Dresdner Wirtschaftsministerium, wenn gleich die Förderquoten doch etwas niedriger ausfielen als anfangs erhofft. "Wir haben einfach zu viel investiert. Deshalb gibt es jetzt weniger Förderung", scherzte Olaf Hawlitschek.

Die neuentstehende Logistikhalle, die direkt an die Produktionshalle der Metallveredelung angebaut wird, beruht auf einer Idee von Galvanik-Meister Sven Kronfeld. Mit der Einhausung der bisherigen Umfahrung der Werkhalle kann künftig die gesamte Ware des Betriebes im Trockenen verladen werden.

Bis September soll die Halle fertig sein. Zudem schafft das Schwesterunternehmen Oberflächentechnik noch einen neuen Galvanikautomaten an. Es wird die elfte dieser Anlagen in beiden Unternehmen sein. Etwa acht neue Jobs sollen dadurch entstehen. Aktuell zählen beide Unternehmen zusammen 150 Mitarbeiter, davon 65 bei der Metallveredlung.

Sowohl die Oberflächentechnik als auch die Metallveredlung stehen übrigens seit Jahresbeginn unter der Leitung von Olaf Hawlitschek. Sein Vater Roland Hawlitschek (75) zieht sich aus dem operativen Geschäft bei der Metallveredlung zurück und möchte nun seinen Ruhestand genießen. Mit der Reprivatisierung des Familienbetriebes Metallveredlung Döbeln an der Weststraße im Jahre 1990 begann die Erfolgsgeschichte beider Unternehmen. Beide Betriebe sind nun im Gewerbegebiet nebeneinander gewachsen und gehören zu den zehn größten Arbeitgebern der Stadt. Auf den unternehmenseigenen Flächen im Gewerbegebiet gibt es zu dem noch einiges Erweiterungspotenzial für die nächsten Jahre. Bis dahin hofft Unternehmer Olaf Hawlitschek, dass die seit 1998 versprochene Gewerbegebietsanbindungsstraße endlich realisiert wird. Ebenso erinnere die Internetanbindung des Gewerbegebietes eher an eine Modemverbindung als ans Breitbandzeitalter.

Zumindest für den neuen Autobahnzubringer, der die beiden Döbelner Gewerbegebiete an der Bundesstraße 175 ordentlich anbinden soll, sieht der Döbelner CDU-Landtagsabgeordnete Sven Liebhauser nach vielen Gesprächsterminen in der Landeshauptstadt endlich Licht am Horizont. Für die elf Millionen Euro schwere Straßenbauinvestition sollen noch in diesem Jahr die letzten bürokratischen Hürden genommen werden.

Sparrer, Thomas

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