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Döbeln Neue Sonderausstellung auf Burg Kriebstein
Region Döbeln Neue Sonderausstellung auf Burg Kriebstein
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16:00 13.02.2018
Die Aquarelle des Malers Winfried Hacker sind Gegenstand der neuen Sonderausstellung auf Burg Kriebstein. Quelle: Burg Kriebstein
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Kriebstein

Seit Anfang Februar sind die Tore der Burg Kriebstein wieder für Besucher geöffnet. Nun steht auch die erste Sonderausstellung der Saison vor der Tür, die Am Donnerstag unter dem Titel „Burg Kriebstein in zeitgenössischen Aquarellen“ in der Kleinen Galerie eröffnet wird. Gezeigt werden Werke von Winfried Hacker, Maler aus Frankenberg und Mitglied des Döbelner Erich-Heckel-Freundeskreises.

Der Reiz, etwas Neues zu schaffen

„Mich reizt immer wieder einmal etwas Neues zu schaffen und tolle Effekte aufs Papier oder Leinwand zu zaubern. Acrylmalerei, Pastellzeichnungen, Kohlezeichnungen, Mischtechniken und besonders die moderne Malerei mit Pasten auf Leinwand haben mir es angetan“, beschreibt der Künstler sein Schaffen. Dass gerade die rund um die Burg Kriebstein entstandenen Bilder Aquarelle sind, ist kein Zufall, sondern der persönlichen Erfahrung Hackers mit verschiedenen Techniken entwachsen. „Gerade bei Landschafts- und Heimatbildern nutze ich gern die Aquarelltechnik, weil diese Farben durch ihre Transparenz eine gewisse Leichtigkeit vermitteln“, schreibt der Maler auf seiner Internetseite.

Die Leidenschaft zum Beruf gemacht

Seit 2012 geht der 1952 geborene Hacker seiner Leidenschaft als Freiberufler nach. Die Kunst begleitet ihn schon sein ganzes Leben – das offenbart ein Blick auf den künstlerischen Lebenslauf des Frankenbergers. Bereits als Schüler nahm er mit einer Federzeichnung an der fünften Bezirksausstellung im damaligen Karl-Marx-Stadt teil. Vor allen Dingen nach der Wende folgten mehrere Ausstellungen – unter anderem im Schloss Schlettau, in der Chemnitzer Galerie Schmidt-Rottluff, zu Frankenberger Festen und im brandenburgischen Werder an der Havel. Im Rahmen des jährlich in ganz Sachsen stattfindenden Projekts Kunst:offen öffnete Hacker schon mehrfach seine Türen für kunstinteressierte Besucher.

Auf der künstlerischen Schulbank

Mit Stillstand scheint sich der Frankenberger nicht zufrieden zu geben. Sowohl 2011 als auch 2012 drückte Hacker noch einmal die sinnbildliche Schulbank und nahm an der sogenannten Neuen Abendschule der Kunsthochschule Dresden teil. Das „erweiterte seinen persönlichen Mal-Horizont, vor allem in der modernen Malerei, stark.“

Von André Pitz

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