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Döbeln Neue Struktur für Oschatzer Arbeitsagentur
Region Döbeln Neue Struktur für Oschatzer Arbeitsagentur
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17:45 04.01.2012
Oschatz

Von Hagen Rösner

Bei der Vorstellung der Arbeitsmarktzahlen für Dezember 2011 in dieser Woche bestätigte die Leiterin der Arbeitsagentur Oschatz Marlies Hoffmann-Ulrich, dass die Strukturpläne schon weit fortgeschritten sind und wahrscheinlich im Herbst dieses Jahres umgesetzt werden. Von Oschatz aus werden neben den schon dazugehörigen Agenturregionen Oschatz, Torgau, Wurzen und Grimma dann auch Borna, Geithain, Eilenburg und Delitzsch geführt. Ein Wermutstropfen ist, dass die Döbelner Region an einen südlichen Agenturbezirk abgetreten wird. Allerdings ist hier noch nicht klar, ob Döbeln zu einem neu zu gründenden Agenturbezirk Mittelsachsen kommt oder dem bestehenden Agenturbezirk Chemnitz zugeordnet wird. "Ein entsprechender Antrag auf Bildung des Agenturbezirkes Mittelsachsen wurde gestellt, aber noch nicht entschieden. Es ist auf jeden Fall kein Selbstläufer", meinte Hoffmann-Ulrich.

Die Regionen Delitzsch, Eilenburg, Borna und Geithain werden aus dem Arbeitsagenturbezirk Leipzig herausgelöst. Damit wird die Leipziger Agentur zu einer reinen Großstadtarbeitsagentur. Schließungen von Außenstellen der künftig größeren Oschatzer Agentur wird es nicht geben.

Schon ab April startet bei der Arbeitsagentur in Oschatz ein weiteres Pilotprojekt - die Einführung einer elektronischen Personalakte für Klienten der Arbeitsagentur. "In Sachsen sind wir da Vorreiter", sagt Agenturchefin Marlies Hoffmann-Ulrich, die sich mit der Digitalisierung der Unterlagen beschleunigte Arbeitsabläufe und weniger Lageraufwand verspricht. Schon heute liege der tägliche Aktenzuwachs in der Arbeitsagentur bei etwa einem halben Meter.

Allerdings soll es erst im April den Startschuss für die e-Akte geben. "Das beginnt damit, dass der gesamte Postverkehr eingescannt wird und den Bearbeitern als Datei am Computer vorliegt. "Bis der gesamte Betrieb schließlich papierfrei abläuft, wird es noch eine Weile dauern", meint die Agenturchefin. Sie erhofft sich bei der Umsetzung Anregungen von den Kollegen aus Sachsen-Anhalt, die schon teilweise mit digitalen Akten arbeiten. Gleichzeitig ist geplant, die Bearbeitung der Unterlagen neu zu strukturieren. Neben den Kundenbetreuern soll ein Backoffice-Betrieb eingerichtet werden, welcher die Unterlagen bearbeitet. Bei der Einführung der e-Akte wird bei der Agentur für Arbeit mit hohen Sicherheitsstandards gearbeitet. "Uns ist klar, dass wir sensible Personalunterlagen bearbeiten. Entsprechend streng werden auch die Sicherheitsvorkehrungen sein", meint Hoffmann-Ulrich.

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