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Neue Zweifeldsporthalle wird bis zu eine Million Euro teurer

Döbeln-Nord: Neue Zweifeldsporthalle wird bis zu eine Million Euro teurer

Drei bis 3,5 Millionen Euro sollte die neue Zweifeldsporthalle in Döbeln-Nord kosten. 4,23 Millionen Euro werden es nun voraussichtlich. Das zeigt die normgerechte Kostenschätzung und der aktuelle Stand der Bauplanungen für die Halle, welche am Donnerstagabend den Stadträten im Döbelner Hauptausschuss vorgestellt wurde. Ab Ende 2017 könnte gebaut werden.

So soll die neue Zweifeldsporthalle in Döbeln-Nord aussehen. Bei der Fassade handelt es sich nicht um Holz sondern um eine Metallvorhangfassade.

Quelle: ARGE BURUCKER BARNIKOL + thoma architekten

Döbeln. Drei bis 3,5 Millionen Euro sollte die neue Zweifeldsporthalle in Döbeln-Nord kosten. 4,23 Millionen Euro werden es nun voraussichtlich. Das zeigt die normgerechte Kostenschätzung und der aktuelle Stand der Bauplanungen für die Halle, welche am Donnerstagabend den Stadträten im Döbelner Hauptausschuss vorgestellt wurde.

Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer (CDU) schlief bei Bekanntwerden der neuen Zahlen fast das Gesicht ein. „Das wird eine echte finanzielle Herausforderung. Der Bau der neuen Sporthalle in Döbeln-Nord könnte die Stadt an ihre finanziellen Grenzen führen“, sagt er mahnend. Dennoch beschloss der Hauptausschuss mehrheitlich, den Fördermittelantrag für den Sporthallenneubau zu stellen und das Projekt anzugehen. 40 Prozent des Neubaus könnten mit Schulbaufördermitteln des Freistaates abgesichert werden. 60 Prozent der Gesamtkosten muss die Stadt Döbeln stemmen.

Die Zweifeldturnhalle soll hinter dem Schulzentrum Am Holländer in Döbeln-Nord zwischen Schulgebäude und den beiden Kindereinrichtungen in dem Wohngebiet entstehen. Die Architekten aus Dresden hatten einen vernünftigen und sehr ausgewogenen Entwurf vorgelegt. Die Halle wird leicht in den Hang gebaut und sieht aus, als gebe es zwei Geschosse. Doch alles ist ebenerdig angeordnet. Die Garderoben und Sanitärräume sind ebenso wie ein Mehrzweckraum im vorderen Teil des Gebäudes angeordnet. Hier sind die vorgegebenen Deckenhöhen niedriger. Der deutlich höhere, hintere Gebäudeteil beinhaltet die eigentliche Sporthalle mit zwei genormten und abtrennbaren Spielfeldern. Hier soll die Oberschule am Holländer ihren Schulsport abhalten. Ebenso ist Platz für die Grundschule. Der in seiner Größe fast einem dritten Spielfeld entsprechende Mehrzweckraum ist für den Grundschulsport vorgesehen. Im Kern sollen vor allem die beiden Schulen im Wohngebiet-Nord damit gute sportliche Bedingungen erhalten. Denn die alte Sporthalle reicht schon lange nicht mehr aus.

Am Nachmittag und an den Wochenenden steht die neue Halle dann aber auch dem Vereins- und Breitensport zur Verfügung. Besonders die Döbelner Judokas könnten hier eine Heimstätte bekommen.

Zuschauerränge sind in der neuen Sporthalle aber nicht vorgesehen. „Als Veranstaltungssporthalle halten wir die Stadtsporthalle vor“, begründet der Oberbürgermeister. Für interessierte Eltern und Gäste hat die Halle aber dennoch eine Kapazität von knapp 200 Stehplätzen. Direkt an der Halle sind zudem keine neuen Parkplätze vorgesehen. Die Stadt geht davon aus, die vorhandene gepflasterten Parkplätze im Wohngebiet, etwa an der Riesaer Straße nicht zu weit entfernt sind.

Baubeginn für den Sporthallenneubau könnte wenn alles gut geht Ende 2017 sein. Eine Einweihung wäre frühestens 2019 denkbar. Stadtkämmerer Gerd Wockenfuß hat jetzt zunächst die Aufgabe die Finanzierung der Sporthalle im Haushaltplan unterzubringen. Der Haushaltplan für 2016 soll am 8. September im Stadtrat beschlossen werden. 39 Millionen Euro setzt die Stadt in diesem Jahr um. 5,6 Millionen Euro werden investiert.

Von Thomas Sparrer

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