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Döbeln Neuer Bebauungsplan: Minkwitz-Siedlung bei Leisnig soll wachsen
Region Döbeln Neuer Bebauungsplan: Minkwitz-Siedlung bei Leisnig soll wachsen
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17:47 01.07.2016
Die Stadtverwaltung von Leisnig möchte, dass in Minkwitz-Siedlung mehr Eigenheime gebaut werden können. Quelle: Steffi Robak
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Leisnig/Minkwitz

Die Stadtverwaltung Leisnig möchte ein neues Baugebiet auf kommunalem Territorium ausweisen. Für die Wohnbebauung Minkwitz-Siedlung stellte Peggy Huber vom städtischen Bauamt in der jüngsten Ratssitzung den Bebauungsplan vor.

Damit solle „eine maßvolle Ergänzung des im Zusammenhang bebauten Ortsteils“ vorgenommen werden, wie es in der Ratsvorlage formuliert ist. Gebaut würde auf der gegenüber liegenden Straßenseite der schon existierenden Häuser.

Im geltenden Flächennutzungsplan der Kommune, der aus dem Jahr 2006 stammt, sei das Areal bereits als potenzielle Fläche für Wohnbebauung vorgesehen. Im Jahr 2015 hatte es schon einmal einen Bauantrag für ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage an dieser Stelle gegeben. Die Baubehörde des Landratsamtes Mittelsachsen hatte dafür die bauplanungsrechtliche Zulässigkeit geprüft. Die Behörde kam zu dem Schluss, dass der Einzelstandort zum gegenwärtigen Zeitpunkt im Außenbereich liegt, demnach dort nicht gebaut werden darf.

Ein Bebauungsplan soll nun die Voraussetzungen schaffen, dass Minkwitz-Siedlung auf eine dem Wohnstandort angemessene Art entwickelt werden kann. Es soll nicht extrem dicht gebaut, stattdessen flexibler Gestaltungsspielraum für potenzielle Bauprojekte gelassen werden. Die Leisniger Stadtverwaltung verspricht sich dadurch, dass der Standort für Bauwillige attraktiv wird.

Das Vorhaben beziehungsweise der Bebauungsplan ist auch für die jetzigen Bewohner von Minkwitz-Siedlung von Interesse, wie sich während der Ratssitzung am Donnerstag zeigte.

Bewohner der Siedlung waren unter den Zuhörern und wollen zur Einwohnerfragestunde etwas über den Bebauungsplan wissen. Daraufhin verwies Bürgermeister Tobias Goth (CDU) auf den entsprechenden Tagesordnungspunkt im Verlaufe der Ratssitzung. Der Bebauungsplan ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht in Kraft. Zunächst wird er öffentlich zur Einsicht ausgelegt, und zwar im Zeitraum vom 1. bis 31. August. Diese Anhörung der Träger öffentlicher Belange schließt ein, dass die vom Projekt Betroffenen ihre Meinung dazu äußern beziehungsweise Einwände erheben können.

In Leisnig sorgte zuletzt ein für den Ochsengrund ins Auge gefasstes Bebaungsgebiet für Irritationen, obwohl dort ebenfalls noch kein Bebauungsplan vorliegt. Die Stadt möchte einen aufstellen lassen, der Grundstückseigentümer will das Vorhaben jedoch zunächst nicht weiter verfolgen.

Von Steffi Robak

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