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Neues Treppenhaus fürs Döbelner Rathaus

Neues Treppenhaus fürs Döbelner Rathaus

Das Brandschutzkonzept für das Döbelner Rathaus wird am kommenden Donnerstag im Stadtrat noch einmal neu aufgerollt. Das ist notwendig, weil die Ratsmitglieder im Dezember die Beschlussvorlage zu dem Thema durchrasseln ließen.

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Hinter den Fenstern links von der Tür der Stadtinformation wird das neue Treppenhaus für den Westflügel des Rathauses eingebaut. Das fordert das Brandschutzkonzept.

Quelle: Bartsch

Doch die Zeit drängt. Bis Oktober muss mit dem, Bau eines neuen Fluchttreppenhauses im Südwestflügel (neben der Stadtinformation) begonnen werden, wenn die Stadt dafür 85 Prozent der Kosten als Fördermittel aus dem Stadtsanierungstopf des Freistaates abgreifen möchte.

 

Die Stadträte monierten in ihrer Dezembersitzung eine scheinbar unverständliche Kostenexplosion von 800 000 Euro auf reichlich 1,4 Millionen Euro. Bis 2019 sollte das Brandschutzkonzept in fünf Bauabschnitte umgesetzt werden. Die Verwaltung hat nun das Gesamtkonzept vor der Stadtratssitzung am kommenden Donnerstag nochmals aufgedröselt und an den Gesamtkosten den Rotstift angesetzt. Eine Kostenreduzierung um 300 000 Euro auf 1,1 Millionen Euro ist das Ergebnis. Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer (CDU) und Baudezernent Thomas Hanns versuchen nun den Stadträten zu vermitteln, dass die monierte Kostenexplosion eigentlich keine solche ist: Denn die Gesamtsumme von 800 000 Euro für den Brandschutz im Rathaus beruhte auf einer Grobkostenschätzung der Planer aus dem Jahre 2012. Erst im März 2013 lag eine ausgearbeitete Kostenberechnung vor, die bei 1,4 Millionen Euro herauskam. Darin hatten allerdings auch die Rathausabteilungen noch einige Bauleistungen eingearbeitet, die im Zuge der Baumaßnahmen gleich mit sinnvoll gewesen wären. So sollten etwa die Handwerker im Zuge des Brandschutzkonzeptes auch gleich den in die Jahre gekommenen Toilettenturm im Nordflügel des Rathauses mit in Schuss bringen. Der Beschluss des darauf basierenden Konzeptes fiel in der Stadtratssitzung im Juni 2013 aus, weil wegen der Hochwasserkatastrophe andere Prioritäten gesetzt wurden.

 

Jetzt hat die Bauverwaltung im Rathaus das Projekt wieder auf den rein notwendigen Brandschutz reduziert. Auf den können die übergeordneten Behörden auch bestehen. Denn viele Büros im Westflügel sind zu weit vom Treppenhaus entfernt. Bei einem Brand säßen Mitarbeiter und Rathausbesucher in der Falle. Betroffen wäre auch die Kleine Galerie, die bei Veranstaltungen auch größere Besucherströme zu bewältigen hat. "Wird das Brandschutzkonzept also nicht bald umgesetzt, drohen der Kleinen Galerie möglicherweise sogar Nutzungseinschränkungen", befürchtet Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer.

 

Fällt der Stadtrat am Donnerstag einen Grundsatzbeschluss zur Umsetzung des Brandschutzkonzeptes im Rathaus, dann kann im Herbst mit dem Bau des neuen Fluchtreppenhauses an der Südseite des Westflügels begonnen werden. In dem Zuge werden auch noch extra Steigleitungen für das Löschwasser der Feuerwehr eingebaut. Änderungen bringt das Treppenhaus auch im Dachgeschoss mit sich. Depoträume des Museums müssen umziehen. Das Obergeschoss erhält einen komplett neuen Brandschutz.

Thomas Sparrer

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