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Döbeln Noschkowitzer machen Waldbühne für ein Wochenende zur Partyzone
Region Döbeln Noschkowitzer machen Waldbühne für ein Wochenende zur Partyzone
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10:21 06.06.2016
Mikki von Hoppel-Poppel und die kleine Helena als Bonbon-Zauberin. Quelle: Sebastian Fink
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Noschkowitz

Schon auf dem Weg hinauf auf den Berg bei Noschkowitz waren Musik und Stimmung zu vernehmen. Von der Waldbühne her drangen Musik und Stimmengewirr, Fanfaren und Gelächter an die Ohren der Besucher, die im Laufe des Sonnabends den Anstieg hinauf nahmen – ein echtes Volksfest eben. Und so hatten es Steffen Müller, Vorsitzender des Jugendvereins Bad Habit und sein Mitstreiter Tilo Grundmann auch geplant. War die Besucherzahl am Freitagabend wegen der vielen Regengüsse noch überschaubar gewesen, kamen am schönwettrigen Sonnabend umso mehr Besucher aus dem Dorf und den umliegenden Orten. „Besser als hier kann man es nicht haben – Schatten ist hier, die Temperatur stimmt, was will man mehr“, schwärmte Müller.

Auf dem Festgelände war schon am Nachmittag einiges los. Unterhaltungskünstler Mikki von Hoppel-Poppel brachte eine ganze Schar von Kindern auf dem Tanzplatz vor der Bühne zum lachen und mitmachen. Als er die kleine Helena nach vorn holte, um sie aus Bonbonpapier und Goldfaden eine Bonbonkette aus seinem Zaubersack zaubern zu lassen, war die Stimmung bei Eltern wie Kindern gleichermaßen gut.

Rundherum herrschte ebenfalls reges Treiben. Kinder sprangen beim Bungee-Trampolin in luftige Höhen, die Jagdgenossenschaft Noschkowitz hatte einen klassischen Schießstand aufgebaut und eines der Waldhäuser wurde zur Cocktailbar umfunktioniert. Am Eingang stand ein riesiger Pool mit aufblasbaren Bällen, in die sich Wagemutige hineinbegeben und damit übers Wasser gehen konnten. Erstaunlich, was der Jugendverein in wenigen Wochen für das Fest auf die Beine gestellt hat. Für einen reibungslosen Ablauf sorgte Tilo Grundmann als „Mann für die Probleme“, wie er sich nannte. „Das geht beim Strom los und hört beim Wasser auf“, sagte er dennoch mit einem Lächeln im Gesicht.

Guten Zuspruch fand auch die neue Ortschronik von Gudula und Horst Klimes. „In Noschkowitz haben schon fast alle eine. Das Interesse ist groß“, sagte Horst Klimes. Das zeigten die Noschkowitzer dann auch bei der Party bis tief in die Nacht.

Von Sebastian Fink

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