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Döbeln Ob maskiert oder nicht: Besucher des Theaterballs vergnügt bis in die Nacht
Region Döbeln Ob maskiert oder nicht: Besucher des Theaterballs vergnügt bis in die Nacht
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19:58 26.03.2017
Masken waren beim Ball gefragt. Quelle: Sven Bartsch
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Döbeln

Mit viel Liebe zum Detail, passender Dekoration und einem charmanten Programm hatte sich das Döbelner Theater am Sonnabend für den diesjährigen Theaterball präpariert. Motto des Abends: Ein Maskenball. Dem Aufruf, dem Ball maskiert beizuwohnen, kamen die Besucher „wacker“ nach – so formulierte es Intendant Ralf-Peter Schulze in seinen Eröffnungsworten. Tatsächlich trugen einige Besucher Masken, auch wenn diese im Laufe des Abends zum Teil in den Handtaschen verschwanden. Der Trend ging dabei zu Maskierungen im venezianischen Stil. Je mehr Glitzer, desto besser.

Sich verkleiden und in einem anderen verbergen, das gehört natürlich zum Metier des Theaters und sollte von den Gästen übernommen werden. Dabei kann für den die eine oder den anderen ein Ballkleid oder ein Anzug auch schon eine Art Maskierung sein.

Unabhängig von Form und Gewand: Das Programm, welches die verschiedenen Akteure des Theaters zusammengestellt hatten, konnte sich sehen lassen. Auftakt und Kern bildete ein liebevoll ausgewähltes Galaprogramm mit der Mittelsächsischen Philharmonie unter der Leitung von Raoul Grüneis und Juheon Han. Von der Oper über Operette bis zu Revue und Schauspiel waren Ausschnitte aus verschiedenen aktuellen Produktionen der Spielstätte zu erleben. Besonderheit in diesem Jahr: Drei Mitglieder des Jungen Theaters Mittelsachsen (Friederike Brendler, Lilly Grande, Tom Herzog) führten als Schaffner durch den Theaterzug und eroberten mit ihrem jugendlichen Charme im Eiltempo die Herzen des Publikums.

Das wurde mit dem sprühenden Auftakt „Im Feuerstrom der Reben“ von Johann Strauß auf einen fulminanten Abend eingestellt. Sekt zum Anstoßen gab es nicht nur auf der Bühne, sondern auch an den diversen Theaterbars.

Im weiteren Programm (künstlerische Gesamtleitung: Ralf-Peter Schulze, Judica Semler, Annett Wöhlert) zeigte Susanne Engelhardt nicht nur die phänomenalsten glitzernden Kleider aus dem Theaterfundus, sondern verstand es auch, das Publikum mal laut, mal leise mitzureißen. Amüsantes Moment zudem: Carl Zellers „Haben Sie schon gehört“ aus „Der Vogelhändler“, in dem vor allem der Opernchor einige Lacher aus dem Publikum für sich gewann. Viel Applaus ernteten zudem der Bariton Elias Han mit Augustin Laras „Granada“ und Leonora del Rio mit Franz Lehárs „Meine Lippen, sie küssen so heiß“.

Im Laufe des weiteren Abends teilte sich die Philharmonie in ein Salonorchester, welches auf der Hauptbühne zum Tanze lud und in eine Big Band. Viele kleine Programme, etwa auf der Seitenbühne, im Theater im Bürgerhaus und im Foyer regten zudem zum Flanieren und Entdecken an.

Von Judith Schilling

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