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Oberer Geyersberg wird ab Februar 2016 ausgebaut und asphaltiert

Straßenbau in Döbeln Oberer Geyersberg wird ab Februar 2016 ausgebaut und asphaltiert

Für den Straßenbau auf der Geyersbergstraße sollten eigentlich schon jetzt Bäume fallen. Das hat das Landestraßenamt aber verschoben. Es hätte die Straße dazu dichtmachen müssen, was wegen der anderen Baustellen im Stadtgebiet problematisch gewesen wäre. Entspannung ist jetzt auf der Mastener Straße in Sicht.

Im Februar beginnen auf dem Geyersberg die Bauarbeiten. Das Pflaster in der Krematoriumskurve verschwindet. Asphalt wird die Straße dann bedecken. Die Arbeiten sollen bis Oktober 2016 dauern.

Quelle: Sven Bartsch

Döbeln. Eine der letzten Pflasterstraßen im Stadtgebiet verschwindet ab Februar kommenden Jahres. Die Rede ist von der Kurve der Geyersbergstraße kurz vor dem Krematorium. Das ist eine Staatsstraße, die die Nummer 32 trägt. Dafür ist der Freistaat Sachsen zuständig. Dessen Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) lässt die Straße ausbauen und asphaltieren. Das soll ungefähr 730 000 Euro kosten. Derzeit kündet ein großes Bauschild von den anstehenden Arbeiten.

Geyersberg: Arbeiten dauern bis Oktober 2016

Die sollten eigentlich schon jetzt beginnen – mit Forstarbeiten. Einige Bäume stehen dem Straßenbau im Weg und müssen weg. In der Stadt hat sich darum schon manch einer gewundert, weshalb am Geyersberg noch nicht die Kettensägen kreischen. Das hat aber einen guten Grund: „Die Baumfällarbeiten sind nur unter Vollsperrung und nachfolgenden Straßenbauarbeiten möglich. Die durch zahlreiche Baumaßnahmen angespannte Verkehrssituation in Döbeln und die bevorstehende Winterperiode haben zu einer Verschiebung des Baubeginnes geführt“, antwortet Nicole Wernicke, Sachbearbeiterin im Lasuv, auf die Anfrage der DAZ. Bis Oktober kommenden Jahres sollen die Straßenbauer dann damit beschäftigt sein, die obere Geyersberg-Kurve von einer buckligen Pflasterstrecke in ein glattes Asphaltband zu verwandeln.

Mastener Straße: Am Mittwoch wieder freie Fahrt am Kreisel

Geduld brauchten die Autofahrer auf der Dr.-Christian-Beßler-Straße, der Bahnhofstraße und der Mastener Straße am Kreisverkehr mit Ampel. Am Dienstag haben die Stadtwerke ihre Arbeiten an der Gasleitung beendet. „Wir haben eine Mittel- und eine Niederdruck-Leitung ausgetauscht. Jetzt hat die Telekom aber noch eine Störung gefunden“, sagt Gunnar Fehnle, Prokurist und künftiger Chef der Döbelner Stadtwerke. So hat nun auch der Telekommunikationskonzern Schachtarbeiten beginnen lassen, um seine Strippen zu reparieren.

„Am heutigen Mittwoch wird auch die Telekom fertig, sodass die Ampeln wieder abgebaut werden können“, sagt Thomas Mettcher, Sprecher der Stadtverwaltung Döbeln, deren Ordnungsamt für sogenannte verkehrsrechtliche Anordnungen zuständig ist. Dazu zählen unter anderem Bauampeln, Straßensperrungen und Umleitungen sowie deren Ausschilderung.

Volkshauskreuzung und Grimmaische Straße bleiben Baustellen

Zwar ist die Franz-Mehring-Straße seit Anfang der Woche wieder frei, was die Ritterstraße entlasten dürfte. Aber die Arbeiten gehen auch hier weiter. Nicole Wernicke vom Lasuv: „Bei dem Vorhaben Volkshauskreuzung ist noch die Bahnhofstraße von der Theodor-Kunzemann-Straße bis zur Volkshauskreuzung einschließlich Gehwege komplett auszubauen. Die Arbeiten werden bei entsprechender Wetterlage 2016 fortgesetzt und voraussichtlich im II. Quartal 2016 abgeschlossen.“

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Einen Kreisverkehr mit Ampel – dieses Kuriosum gab es bis Mittwoch in Döbeln auf der Mastener Straße. Hier finden Sie weitere Impressionen zum Straßenbau in Döbeln.

Zur Bildergalerie

Die Grimmaische Straße ist ebenfalls ein Großprojekt des Lasuv. Auf einer Länge von 723 Metern lässt das Lasuv die Straße seit August grundhaft ausbauen. Außerdem bekommt die Straße neue Rad- und Gehwege. An der Bahnhofstraße sollen Parkbuchten entstehen.Zwar ruhen hier die Bauarbeiten aber trotzdem bleibt die Straße den Winter über dicht. „Die Grimmaische Straße kann über den Winter nicht freigegeben werden. Die Fortsetzung der Bauarbeiten erfolgt bei entsprechender Wetterlage Anfang 2016“, sagt Nicole Wernicke vom Lasuv.

Von Dirk Wurzel

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