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Offene Türen in den Mittelschulen

Offene Türen in den Mittelschulen

Roßwein/Hartha/Waldheim/Leisnig. Vier Stunden im März - das ist der Tag der offenen Tür in jedem Jahr für die Mittelschulen und Gymnasien am Sonnabend vor der Anmeldewoche für das kommende Schuljahr. Am Gymnasium in Hartha sowie den Mittelschulen Roßwein, Hartha, Waldheim und Leisnig geht es darum, sich den Eltern zu präsentieren.

 

 

 

 

Mittelschule Roßwein

Schülerinnen und Schüler gehen an Sonnabenden normalerweise besonders ungern in die Schule. Aber dieser Tag war für die Heranwachsenden auf jeden Fall besser als Unterricht, bemerkte eine Roßweiner Schülerin. Im Alltag gibt es kaum Gelegenheit im Vereinsdomizil des Aquarien- und Terrarienvereins "Osiris" im Keller der Roßweiner Mittelschule die Fische Schildkröten und Schlangen in Ruhe anzusehen. Und würde es nicht Tage der offenen Türen geben, wüssten die meisten Schülerinnen und Schüler auch nicht, was die Schulband und die Theater-AG einüben. Die Eltern waren besonders Stolz auf ihren Nachwuchs.

Mittelschule Leisnig

Der offizielle Tag der offenen Tür war in Leisnig schon am 4. Februar, trotzdem konnten Väter und Mütter angehender Fünftklässler die fünfte Ausbildungsmesse der Schule nutzen, um ihre Schützlinge anzumelden. Doch da sind die Leisniger erfahrungsgemäß zurückhaltend. "Wir haben schon ein paar Anmeldungen heute, aber das werden zumeist nur etwa zwölf bis 15. Die meisten kommen in der Woche her", sagte Schulleiterin Petra Jäger. Sie freute sich indes über das breite Angebot an Unternehmen in ihrer Schule, zu der erstmals sogar die Semperschule für Grafik und Design aus Dresden angereist war. Auch heimische Betriebe, wie Pierburg oder Inbit aus Hartha, waren da. Die Polizei erfreute sich zudem großen Interesses. "Hier können sich die Schüler einmal aus erster Hand die Anforderungen der Lehrberufe holen und Praktikumsplätze ergattern", sagte Jäger.

Mittelschule Waldheim

Drei fünfte Klassen konnten in Waldheim im Vorjahr gebildet werden. Die Möglichkeit dazu besteht auch in diesem Jahr. "Wir haben wieder einen guten Publikumsdurchlauf. Wir gehen sicher von zwei Klassen aus. Ob es mehr wird, kann man aber jetzt noch nicht abschätzen", sagte Schulleiter Jürgen Köber am Sonnabendmittag. "Abgerechnet wird zum Schluss." Und das ist am Donnerstag. Dennoch konnten auch die Waldheimer schon erste Anmeldungen entgegennehmen, auch wenn sich Köber zu den Zahlen ausschwieg. Mit Auftritten der Tanzgruppe, Präsentationen der Schulchronik im Computerraum und der Foto-AG im Haus hatte die Einrichtung versucht, die Besucher zu unterhalten. Fächer und Ganztagsangebot wurden wie überall vorgestellt.

Mittelschule Hartha

So auch in der Mittelschule Hartha, die sich extra herausgeputzt hatte: Zwei riesige Osterhasen empfingen die Besucher in der Eingangshalle, geworben wurde mit Buskostenerstattung, freiem Eintritt ins Freibad Geringswalde und dem Bibliotheks- und Vereinsbonus. "Die Anmeldezahlen sind schon zweistellig, wir sind zufrieden für den ersten Tag", resümierte Fördervereinschef Ronny Walter. Einen weiteren Erfolg konnte der Verein ebenfalls verbuchen: Das neue Kochbuch der Schule (die DAZ berichtete) ist bereits ausverkauft. "Wir haben 30 Stück abgesetzt und schon 15 Vorbestellungen", freute sich Silke Weise aus dem Vereinsvorstand.

Gymnasium Hartha

Bis zum Schluss war viel los im Harthaer Gymnasium. In Schlangen standen die Eltern am Sekretariat an, um ihre Kinder anzumelden. "Wir mussten einige mit einer Schulhausführung ablenken, damit sie nicht so lange warten mussten", sagte Schulsprecher Moritz Klotz. In der Hartharena hatten sich zudem Musical Company und die verschiedenen AGs gezeigt. "Wir hatten erst befürchtet, das es wegen der anderen Schulen heute nicht so umfangreich wird", sagte Schulleiter Lothar Weisheit, der mit wenigstens 75 Anmeldungen für drei Klassen rechnet.

Jennifer Stange/Sebastian Fink

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