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Döbeln Ohne Sponsoren rollt kein Vereinsbus
Region Döbeln Ohne Sponsoren rollt kein Vereinsbus
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10:00 04.12.2018
Randy Lippmann Filialleiter der Sparkasse in Roßwein, RSV-Vereinschef Jürgen Krondorf und Sparkassen-Vorstandsmitglied Thomas Gogolla (v.l.) bei der Scheckübergabe. Quelle: Foto: M. Engelmann-Bunk
Rosswein

Jedes Wochenende sind sie auf Achse, die Hand- und Fußballer des Roßweiner SV. Und das im wahrsten Sinne des Wortes: Die beiden vom Verein geleasten Busse rollen nahezu rund um die Uhr, um die Teilnahme am Punktspielbetrieb absichern zu können.

Vor allem für den Nachwuchs werden die Fahrzeuge genutzt und Jürgen Krondorf, Vereinschef und Chef der Handballer, könnte gut und gerne noch einen dritten Bus gebrauchen. Doch Krondorf ist schon froh, überhaupt zwei Fahrzeuge zur Verfügung zu haben. Unter anderem die Sparkasse Döbeln trägt mit ihrer finanziellen Unterstützung dazu bei, dass die RSV-Busse rollen können.  

2 000 Euro übergab das Kreditinstitut mit Filiale in Roßwein kürzlich an die Sportler. Aber auch viele kleinere Sponsoren helfen dabei, den Vereinsbetrieb am Laufen zu halten. „Das muss nicht immer in Form von Geld sei“, sagt Jürgen Krondorf. Auch ein Trikotsatz oder für die Kinder im Verein gepackte Weihnachtsbeutel gehören da beispielsweise dazu. Neben vielen einheimischen Unterstützern hat er seit Jahren auch einen Kontakt zur Brauerei Eibau, die den RSV jährlich mit einer Spendensumme unterstützt.

In die Finanzierung der beiden Busse fließt auch ein Teil der Mitgliedsbeiträge. Über 500 Mitglieder hat der Roßweiner SV mit seinen neun Abteilungen. Hauptsächlich rollen die beiden Busse für die Hand- und die Fußballer. Letztere nutzen die Vereins-Fahrzeuge auch unter der Woche.

Die Handballer, die aktuell mit zwei Nachwuchs-Mannschaften am Start sind, benötigen die Busse vor allem an den Wochenenden. In den letzten 20 Jahren, sagt Jürgen Kondorf, habe es im Roßweiner Handball nahezu keine Nachwuchsarbeit gegeben. Das spürt der Verein jetzt im Erwachsenenbereich.

Eine Männermannschaft gibt es aktuell nicht. Als Grund für die Versäumnisse in der Vergangenheit nennt Jürgen Krondorf personellen Mangel. Es gab einfach keine Leute, die die Nachwuchsarbeit bei den Handballern hätten übernehmen können. Jetzt hat er sich dieser Aufgabe gewidmet. Seit der 67-Jährige Rentner ist, habe er dafür Zeit, sagt er. Momentan betreut Krondorf eine gemischte E-Jugend und eine männliche D-Jugend.

Von Manuela Engelmann-Bunk

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