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Döbeln Orchestervereinigung Calmbach spielt auf Burg Kriebstein
Region Döbeln Orchestervereinigung Calmbach spielt auf Burg Kriebstein
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00:34 15.03.2018
Die Musiker der Orchestervereinigung Calmbach besuchen die Burg Kriebstein und ziehen für ihren Auftritt in einen der Festsäle. Quelle: Foto: Manuel Niemann
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Kriebstein

Göbel führte durch das kleine Konzert, das die 25 Calmbacher Blasmusiker auf Burg Kriebstein am Sonnabend gaben. Ein Auftakt für das Musikfest der Milkauer Schalmeien am Nachmittag, für das sie aus dem Schwarzwald nach Mittelsachsen angereist waren.

„Wir versuchen unsere Reisen immer so zu legen, das wir weitere Termine haben, damit es sich lohnt.“ Die große Entfernung, „so g’schwind“, so schnell lege man die nicht zurück. Calmbach in Baden-Württemberg, so erfuhren die Zuhörer, ist ein Ortsteil von Bad Wildbad im Landkreis Calw. „Im Dreieck von Pforzheim, Karlsruhe und Stuttgart“, verortete Göbel ihn für die Vorstellung und betrieb damit, was ein Ansinnen der Reise war: Der Landkreis Mittelsachsen übernahm nach der Zusammenlegung den Landkreis Calw als Partner. Als die Milkauer Schalmeien vor einem Dreivierteljahr dort bei einer Gartenschau waren, habe man sich zum Gegenbesuch verabredet. So soll nicht nur auf Verwaltungs-, sondern auch auf Vereinsebene etwas zusammenwachsen, unterstützt von den Landratsämtern.

Zwischenmenschlich klappte das auf „Sachsens schönster Ritterburg“, zu der der Moderator Göbel Kriebstein zwischenzeitlich erhob, sehr gut. „Samstag um 11 Uhr: Ich bin überrascht und froh, dass wir Besuch haben und keine öffentliche Probe“, ein Konzert zu so früher Stunde auf einer Burg hätte bei ihnen nicht funktioniert, warb Göbel gut gelaunt um die Gunst der Zuschauer.

Die, die am Samstagvormittag den Weg zur Burg erklommen hatten, hörten das gern. Wie auch die Märsche, Polkas und das Liedgut, die die Calmbacher Blasmusiker anstimmten. Ob „Brauhauspolka“, „Astronautenmarsch“ oder „Auf der Wiese“, bei dem die Instrumente kurz ruhten und ein Gesangspart die Zuschauer überraschte – die Zuschauer steckte die Spielfreude an. Während Sascha Eisenhut seine Männer und Frauen mit der Trompete in der Hand dirigierte, klatschten die Gäste im Takt mit und baten um Zugabe.

Von Manuel Niemann

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