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Döbeln Ossig: Zum Faschingsauftakt steht der neue Saal
Region Döbeln Ossig: Zum Faschingsauftakt steht der neue Saal
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15:51 21.10.2016
Am Dienstag war Richtfest: Am 12. November will Markus Weinert den neuen Saal mit dem Faschingsauftakt des Karnevalsclubs Haßlau einweihen.  Quelle: Foto: Sven Bartsch
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Döbeln

 In einem Wahnsinnstempo wird am Landhotel Sonnenhof in Ossig der neue Saal für 300 Gäste angebaut. Vor fünf Wochen begannen die Bauarbeiten mit dem Gießen der Bodenplatte. Am Donnerstag wurden in dem bereits überdachten Gebäude die riesigen Saalfenster eingebaut. Lüftungsbauer der Installationstechnik Döbeln bauten bereits an der Be- und Entlüftung. Elektriker der Elektro Roßwein GmbH arbeiteten an der Elektrik. Die Dachdämmung soll heute starten. Als nächstes wird die Akkustikdecke ab Montag eingebaut. „Wir liegen im Plan. Es ist sportlich, aber die erste Veranstaltung ist am 12. November die Saisoneröffnung des Karnevalsclubs Haßlau. Das ist garantiert“, sagt Markus Weinert, Betreiber des Landhotels Sonnenhof in Ossig. In seinem Büro stapeln sich bereits die Kartons mit Lautsprechern und schweren Bassboxen. Die Musik- und die Lichtanlage in dem neuen Saal hat Uwe Prinzing vom Staupitzbad konzipiert. „Wir wollen hier auch Live-Musik anbieten. Deshalb haben wir auf guten Sound viel Wert gelegt“, so der Gastwirt. Mit dem Vorliegen der Baugenehmigung standen die Handwerksbetriebe und der Generalübernehmer, die Döbelner Baufirma von Sven Weißflog, Gewehr bei Fuß. Nur so ist das Projekt Saalanbau in zehn Wochen zu schaffen. Für die Baugenehmigung musste der Saal höchste Brandschutz- und Lärmschutzanforderungen erfüllen.

Erst am 3. September hatte das aus dem Dornröschen-Schlaf wieder erweckte Hotel Sonnenhof eröffnet. Seitdem war das Hotel bereits drei Mal komplett ausgebucht. In der Vorweihnachtszeit sind bis Jahresende fast alle Wochentage nahezu ausgebucht. Die Buchungen der Biker-Scheune für nächstes Jahr laufen wie geschmiert. Bei größeren Veranstaltungen wie Hochzeiten sind im nächsten Jahr bereits die meisten Wochenenden komplett voll. Höchstens fünf oder sechs freie Termine gibt es noch im Kalender 2017. „Wir sind mit dem Start und den ersten Wochen hochzufrieden. Alles läuft so, wie wir es uns in unserem Businessplan erhofft hatten“, sagt Markus Weinert. Auch die ersten Probleme musste das komplett neue Team meistern. In den ersten Wochen war der Sonnenhof förmlich überrannt worden. „Wir hatten an einem Sonntag zum Mittagstisch 45 Reservierungen und 190 Essen. Da ist unser Team und auch unsere Organisation an Grenzen gestoßen. Die Gäste mussten zum Teil recht lange warten“, gesteht der Wirt. „Wir haben in der Organisation in der Küche und im Service noch einiges umgestellt, um uns da noch besser aufzustellen. Zudem hat sich das Team mittlerweile gut zusammengefügt und fuchst sich ein. Somit sollten lange Wartezeiten aufs Essen jetzt Vergangenheit sein. Allerdings frisch zubereitet werden die Speise selbstverständlich jederzeit“, sagt der Gastronom.

32 festangestellte Mitarbeiter hat der Sonnenhof mittlerweile. Davon sind vier Lehrlinge (ein Koch, zwei Restaurantfachleute, eine Hotelfachangestellte). Von der Lehrausbildung im Haus verspricht sich der Hotelier auch für alle anderen ein ständige Erfrischung von Wissen und Service.

Von Thomas Sparrer

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