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Ostrau: Bürgermeisterkandidaten im DAZ-Interview

Ostrau: Bürgermeisterkandidaten im DAZ-Interview

Konstruktiv, Kreativ und Korrekt. Die großen Veränderungen, die der Gemeinde Ostrau bevorstehen sind nur mit viel Kreativität zu meistern. Fundament ist eine konstruktive und korrekte Zusammenarbeit mit allen Bürgern und Firmen zum Wohle der gesamten Gemeinde Ostrau.

 

 

 

 

 

 

Ostrau soll eine Gemeinde sein, in der sich jeder wohlfühlt, sorgenfrei arbeiten und wohnen kann. Jeder Bürger soll erhört und nicht überhört werden.

 

 

 

 

 

 

Eine der wichtigsten Aufgaben ist es, endlich auf Augenhöhe, mit unseren Nachbargemeinden Gespräche über eine Gemeindefusion zu führen. Für mich ist der Erhalt einer Landgemeinde wichtig und das ohne Alternative.

 

 

 

 

 

 

 

Neben einer gut funktionierenden Schule und Kindertagesstätte ist es wichtig, das kulturelle und sportliche Angebot zu erweitern. Dazu ist die Unterstützung und Erhaltung aller Vereine notwendig. Weiterhin bedarf es einer größeren Auswahl an Einkaufsmöglichkeiten. Für die bis jetzt nicht gegebenen Baumöglichkeiten (Eigenheime) werde ich in Zukunft sorgen und Bauplatze schaffen, um somit jungen Leute Wohnmöglichkeiten in der Gemeinde Ostrau zu realisieren.

 

Vorrang in der Dorfentwicklung haben für mich vor allem Ortsteile, die bisher benachteiligt wurden, wie zum Beispiel Jahna. Der Hauptort Ostrau muss als kultureller und industrieller Mittelpunkt erhalten bleiben, zu diesem Mittelpunkt wird sich das älteste Gebäude von Ostrau, der Wilde Mann, gestalten. Auch Ortsteile wie Kiebitz, Noschkowitz, Schrebitz und Zschochau sowie alle anderen Ortsteile werden nicht vernachlässigt.

 

 

 

 

Als erste Voraussetzung muss für das Gewerbegebiet Rechtssicherheit geschaffen werden, damit endlich der Bebauungsplan 1b realisiert wird. Die Vermarktung des Gewerbegebiets wird wesentlich professioneller erfolgen. Hier werde ich, sowohl mit den ansässigen Firmen, als auch mit potenziellen Investoren Gespräche führen. Sowohl größeren als auch kleineren Unternehmern werde ich die Ansiedlung und Fortführung ihrer Tätigkeit im Gemeindegebiet Ostrau erleichtern.

Die Gemeinde soll jünger und arbeitsmäßig attraktiver werden. Nur eine Gemeinde, in der die Jugend wie auch die älteren Mitbürger stark im Arbeitsmarkt vertreten sind, kann langfristig gute Einnahmen erzielen, die den Bürgern wiederum zugute kommen.

 

 

 

 

Die Gemeinde Ostrau soll nach sieben Jahren finanziell ausgeglichen und immer eine gute Adresse für Menschen sein, die bei uns wohnen und arbeiten wollen. Ein ausgewogenes Verhältnis an Arbeits- und Ausbildungsplätzen zur Einwohnerzahl ist für mich sehr wichtig.

 

 

 

Wenn die Gemeinde allein keinen Bestand haben kann, wird es mein Ziel sein, zum richtigen Zeitpunkt Nachbargemeinden von dem Vorteil eines Zusammenschlusses mit Ostrau zu überzeugen. Durch frühes Handeln sollte die Gemeinde Ostrau somit unabhängig und attraktiv für andere sein.

 

 

 

 

 

 

Unter einer familienfreundlichen Gemeinde verstehe ich ein ausgewogenes Verhältnis an Kinderbetreuung und Bildung. Vereine und Jugendclubs würde ich gern enger verbinden, da somit junge Leute in Vereinen nachwachsen und die Jugend Unterstützung in eigenen Projekten erhalten könnte.

 

 

 

 

Dorfentwicklung bedeutet für mich, alle Ortsteile gleich zu betreuen und allen Bürgern die gleiche Unterstützung zukommen zu lassen. Ich könnte mir vorstellen, einmal im Jahr ein Dorffest zu gestalten, bei dem sich Vereine, Firmen und auch Ortsteile mit ihren Besonderheiten präsentieren können, um somit noch Unbekanntes vorzustellen.

 

 

 

 

 

Ein Musterrezept hat dafür sicher keiner. Für mich ist es wichtig, Betriebe und Unternehmen langfristig nach Ostrau zu holen beziehungsweise hier zu halten. Das würde sich dann auch durch steigende Beschäftigungszahlen auswirken. Es ist wichtig, immer aktiv nach Unternehmen zu suchen, die in Ostrau den optimalen Standort sehen.

 

 

Kompetenz, Bürgernähe und Engagement. Die Begründung dafür liegt in meiner langjährigen, kommunal-

politischen Arbeit für die Gemeinde Ostrau und den ehemaligen Landkreis Döbeln, wodurch ich auf eine gewisse politische Erfahrung verweisen kann. Durch vielfältiges Engagement in den verschiedenen Ehrenämtern, halte ich regelmäßigen Kontakt zu den Bürgern unserer Gemeinde und bin denen als fairer und zuverlässiger Ansprechpartner bekannt.

Ostrau soll eine wirtschaftsstarke, handlungsfähige Landgemeinde bleiben, ein attraktiver Wohnstandort mit guter Infrastruktur/Radwegnetz und vielfältigen Sport- und Freizeitangeboten. Dazu ist die dauerhafte Sicherung des Bildungs- und Erziehungsstandortes besonders wichtig. Gute Einkaufsmöglichkeiten, ausreichende medizinische Versorgung und ein erweitertes Angebot an betreutem/altersgerechtem Wohnraum sollen gesichert werden.

Ostrau wird, wie die übrigen Landgemeinden auch, allein nicht bestehen! Ich würde mir wünschen, dass diese Erkenntnis auch bei unseren Nachbargemeinden und potenziellen Partnern reift. Hier sollten persönliche Eitelkeiten und Befindlichkeiten abgelegt und die Bürger befragt werden! Mein Favorit für ein Zusammengehen ist die Gemeinde Zschaitz-Ottewig, mit der wir schon jetzt in einer Verwaltungsgemeinschaft leben.Ein Zusammenschluss der beiden Partner zu einer Gesamtgemeinde ergäbe eine attraktive, bestandsfähige und überschaubare Landgemeinde.

 

Familienfreundliche Gemeinde bedeutet , moderne und gut ausgestattete Bildungs- und Erziehungseinrichtungen anbieten zu können. Mit der geplanten Investition in unsere Grundschule werden wir den Schulstandort dauerhaft sichern. Die Bereitstellung und aktive Vermarktung von bestehendem Wohnraum, bebauten und Baugrundstücken sowie die Unterstützung junger Familien bei Fördermittelanträgen zur Schaffung von Wohnraum sind wichtige Ziele. Die gemeindeeigene Bibliothek soll erhalten bleiben.

Ziele zur Dorfentwicklung sind in den vorangegangenen Punkten schon genannt worden. Dazu kommt die Beseitigung und Rekultivierung vorhandener Bauruinen, Konzeption und Umsetzung von Hochwasserschutzmaßnahmen, Ausbau eines ortsverbindenden Radwegenetzes und die Verbesserung der aktuellen Einkaufssituation. Ich bekenne mich zum Fortbestand unserer Gemeindestruktur mit den vorhandenen Ortschaftsräten! Deren Hinweise und Wünsche sind wichtiger Bestandteil der Investitionsplanung innerhalb unserer Gemeinde. Die finanziellen Mittel sollten möglichst gerecht und nach Dringlichkeit verteilt werden.

Durch eine aktivere Vermarktung und Werbung erhoffe ich eine bessere Auslastung des Gewerbegebietes. Mir ist der Ausbau der Beziehung zwischen Verwaltung und ortsansässigem Gewerbe sehr wichtig. Ich möchte durch die Benennung eines Wirtschaftsverantwortlichen einen direkten Ansprechpartner für Firmen schaffen: Regelmäßige Besuche vom Bürgermeister und Vertretern der Politik sowie direkte Information zu wirtschaftsrelevanten Themen sind weitere Ziele.

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