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Döbeln Ostrau: Schnelles Internet bis Juni
Region Döbeln Ostrau: Schnelles Internet bis Juni
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19:53 30.11.2018
Glasfaserkabel verlaufen beim Vectoring bis zu den neuen Verteilerkästen, von wo aus Kupferkabel die Daten in die Häuser bringen. Quelle: Vodafone (Archiv)
Ostrau/Zschaitz/Großweitzschen

Jetzt wird der Breitbandausbau für die ersten Nutzer spürbar: Die Deutsche Telekom ist mit dem Eigenausbau im Vectoring-Verfahren schon vorangekommen. „In Graumnitz und Westewitz haben wir je einen Verteilerkasten hochgerüstet. Hier haben Kunden 100 MBit zur Verfügung“, sagt Hendrik König, verantwortlich für den Telekom-Infrastrukturvertrieb Ost, im Gespräch mit der DAZ. In Westewitz betrifft das rund 150 Haushalte und ist mehr als die zum Start des Projektes 2016 anvisierten 30 MBit Downloadrate, die mit Vectoring mindestens erreicht werden müssen.

Alle anderen Großweitzschener Ortsteile müssen sich allerdings noch bis mindestens Mitte 2019 gedulden, wenn der geförderte Ausbau startet, da die Eigenausbaufläche der Telekom gemessen am Gemeindegebiet nur rund zehn Prozent beträgt.

Ähnlich wenig ist es in Zschaitz-Ottewig. Hier werden zwei neue Kabelverzweiger gesetzt. Diese sollen bis zum zweiten Quartal, sprich bis spätestens Ende Juni 2019, in Betrieb gehen, so König.

Dieser Zeitrahmen gilt nun auch für die Gemeinde Ostrau, wo der Eigenausbau allerdings rund 70 Prozent des Gemeindegebietes betrifft. „Der Eigenausbau in Ostrau läuft. Geplant war eine Fertigstellung bis Ende 2018, aber das schaffen wir nicht. Die ersten Verteilerkästen stehen zwar schon seit Ende Oktober, aber die Technik muss noch installiert werden“, sagt König.

Insgesamt werden im Ostrauer Gemeindegebiet zwölf Kabelverteilerkästen errichtet. Beim Vectoring werden vorhandene Kupferkabel in den Wohnhäusern genutzt. Die Daten werden über eine Glasfaserleitung bis zum Verteilerkasten gebracht und von dort über die Kupferkabel in die Häuser weitergegeben. Dadurch ist die Bandbreite zwar beschränkt, aber immer noch deutlich höher als die ein bis zwei MBit die bisher in Ostrau erreicht wurden – und auch das zum Großteil nur im Hauptdorf.

Anvisiert sei bei der Telekom eine Inbetriebnahme im April 2019. Doch auch darauf will sich Hendrik König noch nicht festnageln lassen. „Erstes bis zweites Quartal ist mit Bürgermeister Dirk Schilling besprochen. Ende des zweiten Quartals sind wir aber spätestens fertig“, verspricht der Vertriebler.

Beim geförderten Ausbau, der von Land und Bund bezahlt wird, ist dagegen noch Geduld gefragt. Laut Dirk Schilling, der das Projekt für alle drei Landgemeinden betreut, ist die Vergabe für Ostrau und Großweitzschen im Januar geplant. Zschaitz liegt wegen eines verzögerten Fördermittelbescheides ein paar Monate zurück. Dafür gibt es dann einen Glasfaseranschluss in jedes Haus.

Von Sebastian Fink

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