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Ostrau bei Sportstätten dem Plan voraus

Planung für Sanierung Sportplatz weit fortgeschritten Ostrau bei Sportstätten dem Plan voraus

Ostrau will seinen Sportplatz erneuern und ein neues Sportlerheim bauen. Durch das Förderprogramm Brücken in die Zukunft könnte das schneller geschehen, als bei der Anlage eines Sportstättenkonzeptes 2010 gedacht. Weil die Planung schon sehr weit ist, könnte die Gemeinde auf eine Fortschreibung des Konzeptes verzichten.

Der Ostrauer Sportplatz wird von den Fußballern, aber auch von Schulklassen und anderen Vereinen genutzt.

Quelle: Wolfgang Sens (Archiv)

Ostrau. Konzepte sind für viele Investitionen ein teures, aber notwendiges Übel. Vor allem, wenn für ein Vorhaben Fördermittel beantragt werden sollen. Der Bereich Sportstätten ist da ein besonders heikler, denn hier gibt es kaum Fördertöpfe. Daher hat die Gemeinde Ostrau im Jahr 2010 beim Planungsbüro Saxonia Freiberg ein Sportstättenkonzept in Auftrag gegeben, welches die Voraussetzung für den Bau der damals angestrebten Zweifeldturnhalle sein sollte. „Wir hatten damals den Wunsch, der Bedarf ist auch da, aber eine Befragung unter Anwohnern hat eher eine geteilte Meinung ergeben“, erklärt Ostraus Bürgermeister Dirk Schilling (CDU).

Inzwischen ist eher die Sanierung des Sportplatzes inklusive Neubau eines Sportlerheims die favorisierte Variante der Gemeindeverwaltung. Weil die Kommune wegen des Investitionskraftstärkungsgesetzes, auch Förderprogramm Brücken in die Zukunft genannt, dieses Ziel mit einer hohen Förderquote auf anderem Wege erreichen kann, hat sie im vergangenen Jahr die Planung unabhängig vom Sportstättenkonzept vorangetrieben. Das Förderprogramm von Bund und Ländern ist eine einmalige Chance, den Sportplatz zukunftsfähig für Schulunterricht und Vereinssport zu gestalten. Dadurch ist die Planung für die Ostrauer Sportstätten ihrer Zeit voraus.

Eigentlich hätte der Gemeinderat die Fortschreibung des Papiers jetzt beschließen müssen, um es auf den neuesten Stand zu bringen. Doch darauf könnte man nun eventuell sogar verzichten. „Unser vorliegendes Konzept ist sehr umfangreich und die Saxonia hat uns fairerweise gesagt, dass eine Fortschreibung eventuell gar nicht notwendig ist“, sagte Schilling während der jüngsten Gemeinderatssitzung. Stattdessen soll bis zur nächsten Sitzung am 20. Juni beraten werden, wie viel zu investieren ist, um am Sportplatz so viel wie möglich zu erreichen. Fällt eine Fortschreibung des Sportstättenkonzeptes weg, spart sich die Kommune nicht nur viel Zeit, sondern auch rund 3000 Euro, die dafür ans Planungsbüro hätten gehen müssen. Die Entscheidung darüber fällt voraussichtlich noch vor der Sommerpause. Die Sanierung des Sportplatzes könnte bei Zustimmung des Rates 2018 beginnen.

Von Sebastian Fink

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