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Ostrau erkämpft Fördermittel für Schrebitz – Sanierung zu 70 Prozent gefördert

Däbritzer Straße und Gewerbegebiet Ostrau erkämpft Fördermittel für Schrebitz – Sanierung zu 70 Prozent gefördert

Die Gemeindeverwaltung Ostrau lässt die Däbritzer Straße in Schrebitz sanieren und erkämpft aus der Kommunale Straßenbau-Förderung 70 Prozent der Kosten. Auch die Gehwege im Gewerbegebiet Ostrau bekommen eine Frischekur. Hierfür werden sogar 90 Prozent der Ausgaben übernommen.

Zerschunden und verschlissen sind die Bordsteine der Fußwege im Gewerbegebiet Ostrau. Die Gemeinde lässt sie jetzt sanieren.

Quelle: Sven Bartsch

Ostrau. Die Gemeinde Ostrau nutzt weiter fleißig Mittel aus dem Kommunalen Straßenbau-Förderprogramm (KStB), um ihr Straßen- und Wegenetz auf Vordermann zu bringen. In der jüngsten Gemeinderatssitzung diese Woche im Feuerwehrgerätehaus in Schrebitz konnte Bürgermeister Dirk Schilling (CDU) sogar die Sanierung einer Straße vor Ort verkünden: Die Däbritzer Straße wird erneuert, allerdings musste um die nötigen Fördermittel für das 133 000 Euro teure Projekt gekämpft werden. „Seit kurzem werden auch verkehrstechnisch unbedeutendere Straßen gefördert. Der Graumnitzer Weg und die Straße am Krebsbach in Schrebitz wurden abgelehnt, der Fördermittelsatz für die Däbritzer Straße auf 70 Prozent gesenkt“, erklärte Schilling.

Hintergrund: Die Gemeinde hatte im Fördermittelantrag die Däbritzer Straße als verkehrswichtige Verbindungsstraße eingestuft und eine Förderung von 80 Prozent beantragt. Den notwendigen Eigenanteil von knapp 30 000 Euro hatte man in den Haushaltsplan des laufenden Jahres eingestellt. Dem folgte das Landratsamt allerdings nicht. Die Däbritzer Straße wurde lediglich als „sonstige Innerortsstraße“ eingestuft. Dennoch sei man zufrieden, dass zumindest 70 Prozent der Kosten gefördert werden. Dafür mussten die Gemeinderäte einer Erhöhung der Eigenmittel um knapp 12 000 Euro zustimmen, was sie auch einstimmig taten.

Erst mit der Bestätigung der Zahlungswilligkeit der Kommune wird der Fördermittelantrag nun weiter bearbeitet. Durch diese Verzögerung ist unklar, wann die Arbeiten beginnen können. „Ob mit einer Realisierung in diesem Jahr gerechnet werden kann, bleibt abzuwarten“, heißt es in der Beschlussvorlage.

Gehwege im Gewerbegebiet erneuert

Ebenfalls aus dem KStB-Topf kommt ein Großteil der Mittel zur Sanierung der Gehwege im Gewerbegebiet. Dafür hat die Kommune fünf Baulose erstellt, von denen die ersten bereits vergeben wurden. Unter anderem werden 465 Meter Gehweg im Fasanenweg mit neuen Betonpflastern versehen und erhalten neue Rundborde, wodurch die Absenkung der Einfahrten entfallen kann. Auf dem Eichenweg ab Talstraße werden die teils abgebrochenen Bordsteine ausgetauscht. Zwischen Lindenstraße und Talstraße übernehmen die Stadtwerke Döbeln, die her gerade Leitungen für das neue Gasnetz verlegen, den aufgegrabenen 80 Zentimeter breiten Streifen und tauschen auch defekte Pflastersteine aus. Beide Projekte zusammen kosten knapp 35 000 Euro. Weitere fast 21 000 Euro fließen in die Gehwegsanierung im Bereich der Verlegung der Rohrtrasse.

90 Prozent der Kosten werden durch die KStB übernommen, 97 000 Euro sind im Fördertopf, 10 000 Euro steuert die Kommune bei. Mit dem verbleibenden Geld will die Ostrauer Verwaltung weitere Projekte angehen, darunter die Straße zwischen Kiebitz und Rittmitz.

Von Sebastian Fink

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