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Ostrau feiert sich mit historischer Postkarte

Ostrau feiert sich mit historischer Postkarte

"Gruß aus Ostrau" steht auf der kolorierten, historischen Postkarte mit verschiedenen Motiven und "Einladung zur 825-Jahr-Feier Ostrau". Sie wird einer Festschrift beiliegen, die im Ostrauer Amtsblatt am 26. August erscheinen wird.

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Eine hübsche historische Postkarte mit Ostrauer Motiven soll weitere Gäste zur 825-Jahr-Feier in den größten Ort der Gemeinde locken.

Quelle: Stadtverwaltung Ostrau

"Angedacht ist, dass Einwohner mit dieser Karte möglicherweise weitere Freunde und Bekannte zum Fest einladen oder ehemalige Ostrauer noch einmal in ihren Heimatort locken", erklärt Bürgermeister Dirk Schilling über diese Aktion.

 

Hintergrund sind die Feierlichkeiten zum anstehenden 825. Ortsgeburtstag. Das Ostrauer Gemeindeoberhaupt denkt, dass es eine sehr schöne Geste beziehungsweise Überraschung sein könnte, wenn jemand diese Karte in seinem Briefkasten vorfindet. Und wer nicht zum Festjubiläum kommen kann, hat trotzdem eine tolle Erinnerung.

 

Ursprünglich war es ein Gedanke der Kommune unter Regie des ehemaligen Schuldirektors und Geschichtslehrers Werner Ziegner eine umfassende Chronik anlässlich des Festes zu veröffentlichen. "Wir haben das leider nicht geschafft. An ihr wird trotzdem weitergearbeitet. Das Ergebnis soll optimal werden. Birgit Müller und Ilona Schulz schreiben weiterhin fleißig daran. Das aufgearbeitete Material und die Zuarbeit Ziegners kommen auf unzähligen per Hand beschriebenen Blättern", so Schilling weiter. Anfang Dezember dieses Jahres, so das Ziel, soll das fast 300 Seiten zählende Werk mit einer Auflage von rund 300 Stück fertig sein: "Die Chronik soll auch nach etwas aussehen und wird daher in einem festen Einband erscheinen, also 'ein richtiges Buch' sein. Mit dem Erscheinungsdatum haben wir uns eine Verknüpfung zu Weihnachten gedacht: Das Werk darf den Gabentisch durchaus bereichern."

 

Neben einem rein geschichtlichen Abriss innerhalb der Chronik, haben Firmen und Vereine die Möglichkeit, darzustellen, was vor allem nach der Wende in den vergangenen 25 Jahren passiert ist und wie sich die Unternehmen entwickelt haben. Denn in diesem Jahr ist es 25 Jahre her, dass der erste symbolische Spatenstich im Ostrauer Gewerbegebiet ausgeführt wurde. Für den Firmen-Abschnitt seien schon zahlreiche Zuarbeiten eingegangen, bis Mitte September werden weitere Informationen entgegengenommen.

 

Die Festschrift selbst wird acht Seiten umfassen und einer Sonderbeilage gleichen. Diese "Extra-Ausgabe" enthält neben dem Grußwort des Bürgermeisters, den gesamten Programmablauf, den Plan des Festumzuges und einen Aufruf zum Schmücken der Häuser. "Wobei die Ostrauer animiert werden sollen, sich die Kiebitzer und Schrebitzer bei der Ausgestaltung des Ortes zum Beispiel zu nehmen", sagt Dirk Schilling augenzwinkernd. Zu dem gibt es einen kurzen Einblick in die zukünftige Chronik. "Wir sind jetzt in der heißen Phase", erklärt Bürgermeister Schilling und spielt damit auf die Vorbereitungen für die 825-Jahr-Feier an. Und doch sei man "die Sache recht entspannt angegangen". Der Festumzug werde stattlich. Derzeit sei mit allen Beteiligten noch einmal telefoniert worden: "Wir haben Zusagen von allen Akteuren", freut sich Schilling. Ein wenig Bauchschmerzen hatte der Bürgermeister allerdings damit, für den Eröffnungsabend am Freitag, 18. September, Eintritt (5 Euro) für den Auftritt der "Firebirds" zu verlangen: "Alle anderen Tage ist der Eintritt kostenfrei. Ich denke auch, dass unsere Entscheidung entschuldbar ist." Damit auch die Eröffnungsveranstaltung dem Anlass entsprechend würdig ausfällt, ist der Start des Fests in der Ostrauer Kirche geplant. 18 Uhr geht es mit einem Kulturprogramm, dessen Details zur Zeit noch nicht feststehen, los. Schilling schwebe zwar ein Auftritt der "Notendealer" vor, doch sei das eher Wunschdenken, denn Realität. Zudem müsse auch Pfarrer Reinhard Mehnert mit dem Kirchenvorstand noch Details klären. Am Sonnabend und Sonntag des Festwochenendes wird schließlich im großen Festzelt im Gewerbegebiet gefeiert: Kulturelle Höhepunkte sind sicher die Auftritte von Frank Schöbel und Sachsenkind Friedlinde.

Natasha G. Allner

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