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Döbeln Ostrau hat jetzt eine Kartoffelkönigin
Region Döbeln Ostrau hat jetzt eine Kartoffelkönigin
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00:19 27.09.2017
Suphattra Hunold, hier mit Winfried Hunold von der Agrar AG Ostrau, lieferte dieses Jahr die schwerste Knolle ab und ist deshalb Kartoffelkönigin. Quelle: Gerhard Dörner
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Ostrau

Schon zum 19. Mal lud die Gemeinde Ostrau zum Kartoffelfest ein. Und um es gleich vorweg zu nehmen: In diesem Jahr gab es mit Suphattra Hunold eine Kartoffelkönigin. Sie brachte eine 1125 Gramm schwere Knolle auf die Waage. Das konnte nicht einmal der in der Vergangenheit sehr oft erfolgreiche Werner Günther überbieten, dessen schwerste Kartoffel diesmal 1080 Gramm wog.

Doch auf dem Festplatz an der Döbelner Straße in Ostrau ging es am vergangenen Wochenende nicht nur um Rekorde. „Es ist eine schöne Tradition, dass sich unsere Vereine hier präsentieren“, sagt Ostraus Bürgermeister Dirk Schilling (54) nicht ohne Stolz über die gut besuchte Veranstaltung. Tatsächlich gab es für die Gäste ein vielseitiges Programm. Während das Fest am Sonnabendvormittag mit einem Bauern- und Erzeugermarkt für regionale Spezialitäten eröffnete, zeigten beispielsweise die Treckerfreunde Ostrau ihre Landmaschinen von gestern und heute. Die Zwei-Takt-Crew Ostrau wartete mit einer Oldtimershow auf. „Zu sehen sind vor allem Fahrzeuge der Marke Trabant, aber auch alte Mopeds, vorrangig natürlich Zweitakter“, erklärte der Bürgermeister. Ebenso waren Rassegeflügel und Rassekaninchen auf dem Festplatz zu bestaunen. Dirk Schilling: „Seit ein paar Jahren veranstalten wir das Kartoffelfest hier auf dem Vereinsgelände. Seinem Namen werden wir aber immer noch ganz gut gerecht. Viele Leute kommen extra, um frisch geerntete Kartoffeln zu kaufen.“

Mit Unterstützung der Agrar AG Ostrau hatte die Gemeinde das Fest lange vorbereitet. „Wir planen in der Regel schon für das nächste Jahr, wenn ein Fest vorbei ist“, sagte der Bürgermeister. Die Agrar AG war es auch, die an einem Stand hinter dem Festzelt Kartoffeln und Quark verkaufte. Am Sonntag gab es dann Kartoffelsuppe aus der Gulaschkanone der Freiwilligen Feuerwehr Ostrau. Gerold Wagner (58) aus Lützschenau, seit 2009 Vorstandsvorsitzender der Agrar AG Ostrau, unterstützt das Fest aus gutem Grund:„Früher haben wir hier auf 800 Hektar Kartoffeln angebaut. Heute sind es noch 130. Es ist uns wichtig, dass diese lange Tradition nicht verloren geht.“

Für ein Rahmenprogramm war ebenfalls gesorgt. Kinder der Kita „Jahnataler Wiesenstrolche“ traten auf, die Band „Die Erbschleicher“, der Schrebitzer Carnevalclub und die Schalmeienzunft Hartmannsdorf sorgten später für Stimmung.

Von Johannes Wolf

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