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Ostrau und Kiebitz alles voll bis unters Dach

Kindertagesstätten: Ostrau und Kiebitz alles voll bis unters Dach

Voll bis oben hin: Bei den Jahnataler Wiesenstrolchen in Ostrau und auch im Haus der Sonnenkinder in der Außenstelle in Kiebitz brummt der Laden. Die Kapazität ist in beiden Einrichtungen nahezu ausgeschöpft. Doch was wird, wenn zusätzlicher Platz benötigt wird? Bürgermeister Dirk Schilling hat schon eine Idee.

Bei den Wiesenstrolchen gibt es frisches Obst zum Naschen. Die Kindereinrichtung ist voll ausgelastet.

Quelle: Sven Bartsch

Ostrau. Einerseits freut sich Ostraus Bürgermeister Dirk Schilling, dass die in kommunaler Trägerschaft befindlichen Kindeinrichtungen so großen Anklang finden. Nun stellt sich auch die Frage, ob und wann die Kapazität erweitert werden sollte.

154 Krippen- und Kindergartenkinder können in Ostrau betreut werden. Die Hortkinder sind separat unterbracht in der Schule. Die als Außenstelle betriebene Kiebitzer Kindertagesstätte „Haus der Sonnenkinder“ kann 30 Krippen- und Kindergartenkinder tagsüber beherbergen. Auch hier ist die Kapazitätsgrenze erreicht.

Vor wenigen Jahren an rentabler Untergrenze gekratzt

Noch vor wenigen Jahren waren hier so wenig Kinder angemeldet, dass bei der Kommune schon überlegt werden musste, ob die Einrichtung unter diesen Umständen noch rentabel weitergeführt werden kann. „Bei 12 Kindern ist die untere Rentabilitätsgrenze erreicht“, so Schilling. Doch von diesen Zuständen ist das Haus der Sonnenkinder derzeit weit entfernt. Schilling führt die gute Auslastung auf steigende Geburtenzahlen zurück. „Wir wissen nicht, wie lange das noch anhält.“

Es seien vor allem Zuzüge in die Gemeinde. Eltern wollen ihre Kinder in einer gemeindenahen Einrichtung untergebracht wissen. „Ablehnen mussten wir in Ostrau noch niemanden",sagt Schilling. Dennoch spielte perspektivisch schon die Frage eine Rolle: Wo könnte die Kommune für eine Kapazitätserweiterung sorgen?, „Dafür käme nur Kiebitz in Frage“, überlegt Schilling, „obwohl dies die kleinere Einrichtung ist.“ Allerdings eröffnet das Gebäude am ehesten die Chance, mit ein paar Umbauarbeiten Betreuungskapazität zu schaffen.

Umbau in Kiebitz am unkompliziertesten

Über den für die Kinder genutzten Räumen existiert eine derzeit nicht genutzte Wohnung. „Sollten wir eines Tages erweitern müssen, wäre das die naheliegende Option. Es ginge am schnellsten.“

Direkt in der Planung sei dieses Vorhaben noch nicht. Es wäre jedoch der unkomplizierteste Schritt, wenn die Kommune reagieren müsste. Neben steigenden Geburtenzahlen und Zuzügen in die Kommune sei die Unterbringung von Familien aus dem Kreise der Asylbewerber in der Kommune ein Auslöser dafür, dass etwas mehr Kinderbetreuungsplätze nachgefragt werden.

Das halte sich aber in Grenzen, sagt Schilling. Zudem seien das oft Kinder im Schul- und demnach Hortalter. Insgesamt spricht das Gemeindeoberhaupt von einem erfreulichen Trend, der nach seiner Auffassung gern anhalten könne. Wenn es nötig wäre, könnte in Kiebitz weiterer Platz für zehn bis zwölf Kinder geschaffen werden.

Personalbestand baut sich derzeit um

Wo sich auf jeden Fall schon viel verändert hat in den Kindergärten der Kommune: Der Personalbestand baut sich derzeit in Größenordnungen um. Zuletzt gingen dieses Jahr drei Erzieherinnen in den Ruhestand, vier wurden neu eingestellt. Dies setze sich im kommenden Jahr fort: Drei weitere Erzieherinnen werden mit Erreichen des Rentenalters ihren Ausstand geben, müssen dann ersetzt werden. Schilling: „Wir halten demnach Ausschau nach geeignetem Personal.“

Von Steffi Robak

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