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Döbeln Ostrau und Zschaitz-Ottewig bekommen Gas aus Döbeln
Region Döbeln Ostrau und Zschaitz-Ottewig bekommen Gas aus Döbeln
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20:00 05.02.2016
Der Stadtwerke-Fuchs in der neuen Mess- und Übernahmestation in Jahna, die die Versorgung seit Jahresbeginn ermöglicht. Quelle: Sven Bartsch
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Jahna

Das Gasnetz der Stadtwerke Döbeln hat in Jahna (Gemeinde Ostrau) einen neuen nördlichsten Ausdehnungspunkt erreicht. Vielleicht sei es deshalb auch so kalt, witzelten einige der Anwesenden zur Einweihung der neuen Mess- und Übernahmestation gegenüber der Dorfkirche am Freitagvormittag. Geladen hatten dazu der scheidende Stadtwerke-Chef Reinhard Zerge und sein Nachfolger Gunnar Fehnle u.a. die Bürgermeister Dirk Schilling (Ostrau) und Immo Barkawitz (Zschaitz-Ottewig). Zerge machte deutlich, dass die neue Station weit mehr bedeute als nur das unscheinbare weiße Häuschen, welches die Messtechnik für die Gasmenge beherbergt. „Das ist das Ergebnis einer Entwicklung über 20 Jahre bei den Stadtwerken Döbeln. Unser Netz war mal etwa 4,5 mal fünf Kilometer groß. Heute liegt die Ost-West-Ausdehnung bei 25 und die Nord-Süd-Ausdehnung bei 17 Kilometern“, berichtete er.

Die neue Station, die kurz vor Weihnachten für rund 85 000 Euro fertiggestellt wurde, ist die sechste im Netz der Stadtwerke. Hier wird das Gas, das die Vorlieferanten Verbundnetz Gas und Mitnetz Gas anliefern, in Kubikmetern abgerechnet. Wenige Meter weiter steht eine kleinere Station, die den Gasdruck für das Stadtwerkenetz von Hoch- auf Mitteldruck herunterregelt.

Die Versorgung der beiden Gemeinden Zschaitz-Ottewig und Ostrau haben sich die Stadtwerke einiges kosten lassen. 1,4 Millionen Euro wurden für die Übernahme der Gas-Konzession fällig. Weitere 1,2 Millionen will das Unternehmen in die Neuerschließung des Gewerbegebiets Ostrau investieren. 4,5 Kilometer Rohrleitung und ein 510 Meter langer Hochdruck-Anschluss müssen dafür noch gebaut werden. Doch das soll sich lohnen. „Etwa ein Viertel unserer Abnehmer stammen aus Industrie und Gewerbe. Durch die Neuerschließung können wir 15 bis 20 Gigawatt-Stunden mehr pro Jahr verkaufen“, blickt Zerge voraus. Das wäre eine Steigerungsrate beim gewerblichen Absatz um etwa 50 Prozent.

Schon jetzt ist das Gasnetz der Stadtwerke Döbeln von 60 Kilometern im Jahr 1992 auf 193 Kilometer angewachsen. Sind die letzten 3,9 Kilometer in Ebersbach verlegt, die ebenfalls in diesem Jahr auf dem Plan stehen, wird es sogar 202 Kilometer lang sein. Dabei soll es aber auf Sicht auch bleiben. „Im Prinzip haben wir unsere Ausdehnung erreicht. Man muss sich irgendwo fragen, was ist machbar, was noch effizient“, sagte Zerge.

Von Sebastian Fink

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