Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Döbeln Ostrauer Baugesellschaft erhält Zertifikat zur Kundenzufriedenheit
Region Döbeln Ostrauer Baugesellschaft erhält Zertifikat zur Kundenzufriedenheit
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:00 26.04.2016
Geschäftsführer Ralf Stephan (l.) und der architektonische Energieberater Daniel Ulbricht (r.) von der Ostrauer Baugesellschaft nehmen das Testat für Kundenzufriedenheit vom Bauherren-Portal-Chef Theo van der Burgt entgegen. Quelle: Sebastian Fink
Anzeige
Ostrau

Ein Haus zu bauen, ist eine Lebensentscheidung, die für Viele finanziell nur einmal im Leben zu stemmen ist. Da lohnt sich ein genauer Blick auf die Baufirma, die den Traum von den eigenen vier Wänden umsetzen soll. Theo van der Burgt übernimmt diesen Blick seit Jahren. Der diplomierte Wirtschaftsingenieur aus Meerbusch bei Düsseldorf befragt für sein Bauherren-Portal.com Kunden schriftlich nach ihrer Zufriedenheit mit regionalen Bauunternehmen und stellt die Ergebnisse ins Internet. Nur wer 80 Prozent zufriedene Kunden erreicht, bekommt auch sein Testat „Geprüfte Bauherren-Zufriedenheit“. „80 Prozent ist ein sehr gutes Ergebnis. Denn bei einem Drittel aller Bauherren herrschen Erwartungshaltungen über ihr Haus, die gar nicht zu erfüllen sind. Und einem zweiten Drittel kann man als Baufirma ohnehin nichts recht machen“, erklärt der 59-Jährige.

Die Ostrauer Baugesellschaft hat das Testat gestern schon zum zweiten Mal erhalten – als eines von nur 35 Unternehmen bundesweit und einziges zwischen Döbeln und Dresden. „Das ist der Beweis dafür, dass wir auf einem guten Weg sind“, sagt Geschäftsführer Ralf Stephan. Die Zufriedenheit der Kunden sei auch in der Unternehmensentwicklung zu spüren. Noch vor zehn Jahren spielten sich alle Arbeiten in der Region Döbeln ab. Heute fahren Stephans Bauleiter bis nach Dresden, Chemnitz und Leipzig.

„Die Überprüfung hilft uns auch intern weiter. Auch die Bauleiter müssen die Befragung ausfüllen. Das hilft bei der Auswahl der Handwerker“, sagt Stephan. Das kommt bei den Bauherren gut an. Weihnachtskarten und Urlaubsgrüße zufriedener Kunden zeugen davon.

Die Besonderheit des Testats von Theo van der Burgt liegt in der Akribie: Er schreibt alle Kunden eines Unternehmens der letzten zwei Jahre mit seinem Fragebogen an. Nur wenn mindestens die Hälfte diesen ausgefüllt zurückschickt, wird die Bewertung vorgenommen. Dafür gehen zehn bis 14 Arbeitstage verteilt auf zehn Wochen pro Unternehmen ins Land. Daher ist die Zahl zertifizierter Unternehmen noch gering, soll aber noch 2016 auf mehr als 70 steigen. „Wir ersparen künftigen Bauherren den Weg in Wohngebiete, um sich Referenzhäuser selbst anzusehen“, sagt van der Burgt.

Sein Tipp für den Hausbau, wenn kein zertifiziertes Unternehmen in der Nähe ist: Zwei bis fünf Firmen in der Region heraussuchen und sich jeweils eine Liste mit 20 Referenzobjekten geben lassen, von denen man dann fünf besucht und nach den Erfahrungen mit der Firma fragt. „Wenn ein Unternehmen keine Referenzlisten herausgeben will, lieber die Finger davon lassen“, rät er. Grundsätzlich seien große, überregionale Baufirmen weniger zu empfehlen, da sie auf externe Bauleiter zurückgreifen, für die Kundenzufriedenheit nicht unbedingt im Vordergrund steht. Eine Mängelbehebung wird ohne Ansprechpartner vor Ort schwieriger. Auch Bewertungsportale mit reinen Online-Umfragen seien oft wenig vertrauenswürdig, viele Antworten dort gefälscht, weil die Portale zum Teil von großen Baufirmen finanziert werden.

Von Sebastian Fink

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Das hätte tödlich enden können: Forstwirt Alexander Uta hatte am Dienstagvormittag bei einem Unfall im Zweiniger Grund bei Mahlitzsch riesiges Glück. Unter seiner tonnenschwere Holzrückemaschine brach der Waldweg ein. Die zwölf Tonnen schwere Maschine und fünf Tonnen Holzstämme stürzten einen Abhang hinunter. Der 32-Jährige blieb unverletzt.

28.04.2016

Seit 1922 werden in Hartha Elektromotoren hergestellt. Nach längerer Planung können Besucher bei Pierburg künftig einen Blick zurück bis in jene Anfangszeit der Firma werfen. Das Unternehmen selbst bereitet derweil die Zukunft vor und arbeitet an zwei neuen Pumpsystemen.

26.04.2016

In Hartha (Landkreis Mittelsachen) haben bislang Unbekannte am Dienstag einen Zigarettenautomaten aufgesprengt. Wie die Polizeidirektion in Chemnitz mitteilte, hätten die Täter wohl Pyrotechnik benutzt. Der Automat wurde stark beschädigt.

26.04.2016
Anzeige