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Döbeln Ostrauer Baugesellschaft feiert 25. Jubiläum
Region Döbeln Ostrauer Baugesellschaft feiert 25. Jubiläum
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23:00 02.09.2016
Geschäftsführer Ralf Stephan (r.) und Architekt Daniel Ulbricht bekamen zum 25. Firmenjubiläum einige Geschenke von den Gästen des Tages der offenen Tür. Quelle: Sven Bartsch
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Merschütz

Das Motto „Freitags um eins macht jeder seins“ gilt normalerweise nicht bei der Ostrauer Baugesellschaft. Doch am gestrigen Freitag ließ Geschäftsführer Ralf Stephan einmal alle Fünfe gerade sein und ließ seine Angestellten schon um 11 Uhr die Baustellen räumen. Anlass dazu gab es genug: Die Firm feierte 25-jähriges Bestehen mit einem großen Tag der offenen Tür, einem Fest für ehemalige und einer Abendfete für die aktuellen Angestellten. „Zum Mittagessen kommen erstmal alle aufs Firmengelände. Um 15 Uhr kommen die ehemaligen Kollegen mit ihren Frauen. Sie fahren dann mit einem Bus auf eine Baustelle nach Jeßnitz, wo gerade ein Stall gebaut wird“, erklärte Firmen-Architekt Daniel Ulbricht den Tagesablauf.

Der Ausflug zur Stallbaustelle ist dabei zugleich eine Reise in die Vergangenheit des Unternehmens, das 1991 aus der Rohbau- und Zimmereiabteilung der Zwischenbetrieblichen Bauorganisation (ZBO) hervorgegangen war. „Früher war man spezialisiert auf den Landwirtschaftsbau. Das hat sich bis heute erhalten, aber inzwischen bauen wir auch Wohnhäuser, Gewerbeindustrie, Kläranlagen oder bauen barrierefrei um und reißen ab“, fasst Ulbricht die Entwicklung zusammen.

Fast von Beginn an war der heutige Geschäftsführer Ralf Stephan dabei. Seit 24 Jahren ist er im Unternehmen, seit 14 Jahren dessen Chef. 65 Mitarbeiter beschäftigt er nach stetigem Wachstum und ist stolz auf das Erreichte. „Unser Ziel war das ganz gewiss und wenn man ein Ziel verfolgt, wird man es auch irgendwann erreichen“, sagte er. Grundlage für den Erfolg sei einerseits, dass man flexibel auf die Anforderungen des Marktes einstelle, andererseits, dass man nur das übernehme, was man auch könne. „Man muss sich einen Namen erarbeiten. Gerade im Landwirtschafts- und Gewerbebau haben wir viel mit Referenzen gearbeitet. Da haben wir neuen Bauherren auf alten Baustellen von uns die Faszination am Bauen vermittelt“, erklärte Stephan, der sich zugleich bei seinen Beschäftigten bedankte. „Erstmal Dank dafür, dass sie es mit mir aushalten“, meinte er augenzwinkernd, um dann ernster hinzuzufügen: „Wichtig ist, dass wir den Teamgedanken beibehalten. Die Ziele schafft nicht einer allein.“ Auch die geringe Fluktuation und hohe Eingespieltheit der Belegschaft führte Stephan als Grund für den Erfolg an. Zum Dank gab es am Abend eine große Sause auf dem Firmengelände mit Lasershow am Nachthimmel und reichlich kulinarischer Versorgung.

Von Sebastian Fink

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