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Döbeln Ostrauer Firmen wollen sich besser kennenlernen
Region Döbeln Ostrauer Firmen wollen sich besser kennenlernen
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20:00 03.07.2018
Wie beim 1. Unternehmerstammtisch 2018 im Gasthof Wilder Mann kamen wieder viele Firmenvertreter. Quelle: privat
Ostrau

Weniger stark besucht, aber dafür mit vielen neuen Ideen ist der 2. Ostrauer Unternehmerstammtisch dieses Jahres zu Ende gegangen. Statt 35 waren noch 24 Unternehmen dabei – darunter einige Neulinge wie Vepo Polster, Hammer Fachmarkt oder das Baugeschäft Konrad aus Zschaitz, die sich dem auf Initiative des Ostrauer Gewerbeverbandes wiederbelebten Treffen angeschlossen haben. „Wir hatten außerdem 15 Entschuldigungen von Firmen, die nicht kommen konnten“, konstatierte Verbandschef Bernd Sonntag.

Das Interesse sei demnach höher als zum Start im April, was auch die Ergebnisse des erneuten Treffens im Gasthof Wilder Mann in Ostrau nahelegen. Auf gleich zwei weitere Termine in diesem Jahr hat man sich geeinigt: Jeweils donnerstags, am 20. September und 6. Dezember, wolle man erneut zusammenkommen.

Themenwünsche zu Steuer und Betriebsrente

Auch Themen wurden bereits von einigen Betrieben als Wünsche angegeben. So soll der sächsische Landesvorsitzende des Bundes der Steuerzahler (BdS), Frank Bösemüller, im September über steuerliche Vorteile für Unternehmen referieren, da ab Januar 2019 neue Regeln gelten. Auch zum Betriebsrentengesetz soll es einen Vortrag geben.

Wie der jüngste Stammtisch gezeigt hat, müssen die Veranstalter allerdings noch stärker darauf achten, die Vortragszeit kurz zu halten und dafür mehr Raum für konkrete Nachfragen zu lassen. Datenschutzprofi Klaus-Peter Wendisch hatte beim zweiten Treffen rund eine Stunde referiert und damit den Schwung der erneut gut angekommenen Vorstellungsrunde zu Beginn etwas aus dem Saal genommen, wie Bernd Sonntag erklärte.

Kürzere Vorträge gewünscht

„Für unsere tägliche Arbeit hat es uns schon etwas gebracht, aber es hätte noch konkreter in die Richtung sein können, was man in welchem Fall tun kann. Es ging mehr darum, was passieren kann, was auch wichtig ist“, sagte Sonntag.

Der Austausch der Firmenchefs untereinander – auch per Visitenkarten und Flyer – verlief erneut etwas schleppend. Dafür hat Bernd Sonntag nun eine neue Idee: Der Stammtisch könnte sich bei einem der Mitgliedsunternehmen treffen. „Als ich zuletzt mit dem Landtagsabgeordneten Henning Homann bei der Tophi Weinkellerei war, dachte ich, warum können wir nicht auch so etwas machen“, sagte Sonntag. Welche Firma wann den Anfang macht, ist noch offen.

Von Sebastian Fink

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