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Ostrauer Wiesenstrolche wimmeln über neuen Spielplatz

Neue Außenanlage der Kita eingeweiht Ostrauer Wiesenstrolche wimmeln über neuen Spielplatz

Wie ein wahr gewordenes Wimmelbild zeigte sich die neue Außenanlage der Kita Jahnataler Wiesenstrolche in Ostrau am Mittwoch: Mehr als 100 Kinder nahmen den neuen Spielplatz nach fast viermonatiger Bauzeit in Beschlag. Der war schon seit Ende Mai fertig, doch vor der Eröffnung musste erst der Rasen anwachsen.

Genug Platz für 120 tobende Kinder: Bürgermeister Dirk Schilling (r.) und Christian Roy von Pflanzen-Sponsor Fielmann Döbeln übergaben am Mittwoch das Außengelände der Kita Jahnataler Wiesenstrolche und bekamen von den Kindern selbst gemachte Dankes-Plakate.

Quelle: Sven Bartsch

Ostrau. Welch ein Spaß, welch eine Freude gestern auf dem neuen Außengelände der Kindertagesstätte Jahnataler Wiesenstrolche in Ostrau: Wie ein wahr gewordenes Bild aus einem Wimmelbuch sah der neue Spielplatz im XXL-Format aus, den die 120 Kinder aus Krippe und Kindergarten nach fast viermonatiger Bauzeit endlich in Beschlag nehmen durften. „Es wurde Zeit, dass die Kinder mal wieder anders zu tun haben“, freute sich die stellvertretende Hortleiterin Edeltraud Junker, nachdem sie und ihre Kolleginnen mit den Kindern seit dem Baustart im März nur auf dem kleinen Spielplatz vor der Kita und im benachbarten Grundschulsandkasten spielen konnten. „Wir haben auch einige Wandertage in die Natur organisiert“, sagte Junker. Zudem habe man die Bauarbeiten mit Kran und Bagger gespannt verfolgt.

Den Kindern fiel die Wartezeit umso schwerer, als die Spielgeräte, die neuen Sandkästen und Bäume schon seit Ende Mai fertig gebaut und eingesetzt waren. Dennoch durften sie bis Mittwoch noch nicht auf das Areal. „Das Gras musste erst anwachsen. Wir wollten es nicht so machen wie bei der Schule, als sofort alles wieder zertreten war. Um ordentlich Gras hauen zu können, hat man auch die Zäune noch weggelassen und erst am Dienstag aufgestellt“, erklärte Bürgermeister Dirk Schilling (CDU).

Ein kleiner grüner Zaun umschließt nun ein extra für die kleineren Krippenkinder abgegrenztes Gelände, auf dem auch ein eigenes neues Spielgerät zum Klettern, Rutschen und Röhrenkriechen steht. Dieses hat der Kinderförderverein zur Hälfte bezahlt. Hilfe kam auch von anderer Stelle: Rund 5000 Euro spendete die Döbelner Fielmann-Filiale für neue Bäume und Sträucher auf dem Gelände. Christian Roy von Fielmann kam extra aus Döbeln, um sich mehrere von den Kindern gestaltete Dankes-Plakate abzuholen.

Rund 25 000 Euro hat die Gemeinde aus eigener Tasche in die Neugestaltung des Geländes investiert – vergleichsweise kleines Geld für ein nun weitläufiges grün-buntes Gelände. Denn wo vorher nicht mehr Tüv-gerechte Spielgeräte standen, erstreckt sich nun im Zentrum der Anlage ein riesiger rund 300 Quadratmeter großer Sandkasten, auf dem sich Kletterburg, Krabbelröhre, Rutschen und Wippen tummeln. Alles aus Kunststoff und Metall, was extra langlebig und auch günstiger ist als herkömmliche Anlagen, wie Schilling betonte. Die Krippenkinder haben neben ihrer neuen Spielburg auch zwei Sandkästen mit Sonnensegeln darüber. Und rundherum ist jede Menge saftiges Grün zu sehen. Das Warten auf den Rasen hat sich gelohnt.

Ausgeführt haben die Arbeiten der Ostrauer Bauhof in Eigenregie. „Ein großes Lob“ sprach Schilling seinen Mitarbeitern für die Umsetzung aus. Auch weil die Kostengrenze eingehalten wurde. Auch die Planerin des Areals, Katrin Leipacher, die diese Aufgabe in ihrer Freizeit übernommen hatte, hob Schilling hervor.

Von Sebastian Fink

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