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Döbeln Ostrauer und Zschaitzer feiern gemeinsam Neujahrsempfang
Region Döbeln Ostrauer und Zschaitzer feiern gemeinsam Neujahrsempfang
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00:21 15.01.2018
Alle Geehrten auf einen Blick: Unternehmer, Vereine und Personen des Jahres standen beim Neujahrsempfang gemeinsam auf der Bühne. Quelle: Foto: Sebastian Fink
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Ostrau

120 Gäste, tolle Stimmung und ein würdiger Rahmen – das war der Neujahrsempfang der Gemeinden Ostrau und Zschaitz-Ottewig, der am gestrigen Freitagabend erstmals im teilweise sanierten Ballsaal des Gasthofs Wilder Mann stattfand. Geschickt hatten die Mitglieder des Fördervereins um Monika Fischer den Saal so ausgeleuchtet, dass er schon beinahe an prachtvolle Zeiten vor 100 Jahren anknüpfte. Das Mehr an Platz nutzten die Gemeinden, um 30 Gäste mehr als in den Vorjahren einzuladen.

Wie im vergangenen Jahr hatten die beiden Kommunen Ehrenpreise in drei Kategorien zu vergeben – Person, Verein und Unternehmen des Jahres. Ostrau zeichnete dabei jeweils zwei Firmen und Vereine aus. Unternehmen des Jahres in Zschaitz wurde das Baugeschäft Konrad von Gemeinderätin und stellvertretender Bürgermeisterin Kerstin Konrad. „Viel aktiver als Kerstin Konrad kann man in einer Gemeinde gar nicht sein“, lobte Bürgermeister Immo Barkawitz. Ostraus Bürgermeister Dirk Schilling ehrte das Agrartechnologie-Unternehmen Agricon aus Jahna und den Holzbau Sachse aus Pulsitz, dessen Chef Mike Sachse leider wegen Krankheit fehlte.

Bei der Vereinswahl standen die Feuerwehrvereine im Mittelpunkt. Sowohl die Zschaitzer als auch die Ostrauer wählten ihren zum Verein des Jahres für deren Engagement um das gesellschaftliche Leben und die Mitfinanzierung der Wehren. In Ostrau wurde zudem der Heimatverein Schrebitz geehrt.

Bei der Zschaitzer Wahl zur Person des Jahres passte die Wahl von Gemeinderat und Fußballtrainer Ronald Göllnitz gut zur gemeinsamen Ausrichtung der Veranstaltung. Denn Göllnitz hatte sich in der Vergangenheit für die sportliche Zusammenarbeit mit dem SV Ostrau stark gemacht, die nun Früchte trägt.

Ostrau ehrte dieses Jahr auch nur eine Person des Jahres. Nachdem 2017 sogar zwei Ehepaare ausgezeichnet wurden, erhielt nun Tilo Grundmann den Preis. Der Vorarbeiter der Ostrauer Baugesellschaft glänzt mit beinahe unbegrenztem ehrenamtlichen Engagement. Er ist im Jugendclub Noschkowitz äußerst aktiv, betreibt in der Freizeit die Eichholz-Discothek, die häufig kostenlos auf Gemeindefesten spielt und hilft als Vereinsmitglied tatkräftig bei der Sanierung des Wilden Manns. „Und er reißt mit seiner guten Laune alle mit“, lobte Schilling.

Grund zur Freude hatte an diesem Abend auch der Förderverein des Wilden Manns: Die Vorsitzende Monika Fischer durfte einen Förderbescheid in fünfstelliger Höhe Euro von der Sparkasse Döbeln und der Ostdeutschen Sparkassenstiftung entgegennehmen.

Von Sebastian Fink

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