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Paddelfieber ist vorbei – jetzt gehts zur Party

Finale im Spitzstein-Cup Paddelfieber ist vorbei – jetzt gehts zur Party

Der 17. Spitzstein-Drachenbootcup ist Geschichte. Wer im Finale siegte, erfahren Sie heute Abend ab 20 Uhr im Festzelt. Erstmals gab es bei diesem Cup eine Schwimmeinlage. Beim Verfolgungsrennen kentert das Boot des Anti-Stress-Teams aus Riesa-Gohlis.

Ganz heiß: Die Zschopaupinguine haben wohl den Kleiderschrank ihrer Frauen geplündert und sind als Heffners Playboybunnys unterwegs.
 

Quelle: Th. Sparrer

Westewitz.  Puh, was für ein Auftakt: Pünktlich 8.30 Uhr standen die ersten drei Boote beim 17. Spitzstein-Drachenbootcup am Start und wer machte das Rennen? Die Minions! Die kleinen gelben Comicfiguren hatten sich an die Uferpromenade in Westewitz verirrt und legten auf dem Wasser los wie – Team Anni... Da hatten enviaM trotz Turbinenpower und das ediacon-Team schlichtweg das Nachsehen.

Während es auf dem Wasser nass und schnell zugeht, ist’s auf der Uferpromenade vor allem bunt und laut. Nicht nur die Minions sorgen bei ihrem Auftritt für Ahs und Ohs, auch andere haben wieder tief in die Kostümkiste gegriffen. Da sind die Zschopaupinguine, deren Männer zur Abwechslung mal in den Kleiderschrank ihrer Frauen gelangt und dort heiße Höschen und Netzstrümpfe herausgeholt haben. Als Hugh Heffner und seine Playboybunnys sorgen die Teilzeit-Blondinen mit ihren behaarten Rücken für jede Menge Aufsehen – die knallroten Lippen nicht zu vergessen...

Heiße Konkurrenz in der Kostümwertung dürften da wieder die Dampfpaddler werden. Die bunt zusammengewürfelte Truppe hat im vergangenen Jahr alles abgeräumt, was es abzuräumen gab – bei ihrem ersten Antritt. In diesem Jahr als Asterix und Obelix stehen die Chancen auch nicht schlecht. Man schaue nur auf das handgemachte Gallierdorf!

Stark vertreten im kleinen Westewitz sind auch in diesem Jahr wie Paddler aus Riesa. Daisy-Team, Energizer, Spaltaner – die Konkurrenz ist groß. Wer sich das Spektakel anschauen will – einfach in Westewitz vorbeischauen. Bis zum späten Nachmittag laufen die Rennen!

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Auch in diesem Jahr zeigten die Drachenbootpaddler wieder allerhand ausgefallene Kostüme. Hier eine Auswahl.

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Man könnte meinen, es ist ein Cup der Favoriten – bis jetzt zumindest. Nachdem Team Anni den ersten Mixed-Vorlauf mit Abstand für sich entschieden hat, folgten die Steuerpiraten, Hofmanns Zwerge, die Schnelle Welle, Vorjahressieger Dampfpaddler, Pulsitzer Sportfüchse und Ü50, eine bunte Truppe „Oldies“, die im vergangenen Jahr das erste Mal am Start waren. Während sich diese Erstplatzierten direkt für den Zwischenlauf qualifiziert haben, müssen die Unterlegenen den Umweg über den Hoffnungslauf nehmen. Ganz schön nervenaufreibend.

In der neun Teams starken Open-Konkurrenz hatte das Riesaer GTA-Team die Nase vorn, genauso wie die Polenzianer, die Riesaer Jungs von der Spalterklause und das Anti Stress Team.

Nervosität natürlich auch immer vor den Starts beim Verfolgungsrennen über 500 Meter, die den Paddlern nicht nur einen langen Atem, sondern auch hohe Konzentration abverlangen. Doch diesmal wurde das erste Rennen nicht alt – schon wenige Minuten nach dem Start kenterte einer der drei Kähne bei der Wende – das Riesaer Anti-Stress-Team landete inklusive Steuermann in der Mulde. Während es für die Paddler keine neue Erfahrung war – sie sind auch auf der Elbe schon einmal gekentert – ist es für den Spitzstein-Drachenbootcup eine Premiere. Nach kurzem Atemanhalten entspannte sich aber die Stimmung am Ufer auch wieder – mit Hilfe der Feuerwehr konnten alle Insassen unverletzt ans Ufer gebracht werden. Steuermann Dirk Dittmann zeigte sich sichtlich erleichtert und hatte damit seine „Taufe“ auch weg. Die Teams entschieden, das „gekenterte“ Rennen zu wiederholen.

Keine Überraschung war, dass im Verfolgungsrennen der Mixed-Teams die „Dampfpaddler“ schon kurz nach dem Start die Spritzenluder überholten, wobei die „Dampfpaddler“ von der zweiten Position und damit später gestartet waren.

Von Manuela Engelmann

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Westewitz
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