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Parkplätze statt Tischlerei-Ruine

Parkplätze statt Tischlerei-Ruine

Zehn Jahre lang musste die Stadt Döbeln vor der alten Tischlerei an der Schillerstraße 13 die Straße halbseitig sperren, weil die Ruine bröckelte.

Döbeln.

 

 

 

 

Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer (CDU), Baudezernent Thomas Hanns und Michael Graf vom Bauamt der Stadt sahen sich gestern Mittag das Ergebnis an. Die alte PGH Tischler bestand aus einem Vorderhaus, einem Zwischenbau und einem Hinterhaus. Jahrelang waren die Gebäude verkommen. Durch das Ausschlagen eines Erbes waren die überschuldeten Gebäude herrenlos geworden. Der Freistaat bot das Grundstück der Stadt Döbeln zum symbolischen Preis an und verhandelte mit den Grundschuldgläubigern. Der Stadt wurden zudem Fördermittel für den Abriss in Aussicht gestellt.

200 000 Euro wurden seither an dem Grundstück für den Abriss und die Neugestaltung investiert, 150 000 Euro waren dabei Fördermittel. Treppengelände und Türen aus dem eigentlich denkmalgeschützten Haus konnte die Stadt sogar noch an eine Denkmalschutzfirma aus dem Erzgebirge verkaufen. Die Giebelwände des Gebäudes wurden gesichert und dienen weiterhin der Abgrenzung zu den Nachbargrundstücken. "Der Abriss und die Neugestaltung solcher Gebäude müssen mit unseren städtischen Zielen zusammenpassen", sagt Baudezernent Thomas Hanns und stellt damit klar, dass solche Lösungen nicht für alle Ruinen in der Stadt denkbar sind. Im Falle der Schillerstraße konnten durch den Abrisse Stellplätze geschaffen werden. Sie sollen als Ersatz für wegfallen Parkplätze am Straßenrand in dem Teil der Schillerstraße dienen. Denn wenn die neue Muldebrücke zwischen Schiller- und Sörmitzer Straße gebaut wird, würde dieser Teil der Schillerstraße wieder in beiden Richtungen befahren. Statt der vielen schräg zur Fahrbahn parkenden Fahrzeuge könnte dann nur noch längs zur Fahrbahn geparkt werden. Der neue öffentliche Parkplatz böte dafür Ersatz.

Nach Abriss neugestaltet wurden in der Vergangenheit bereits Flächen am ehemaligen Hotel Osteck, an der Ritterstraße 2 und an der Franz-Mehring-Straße.

Thomas Sparrer

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