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Party für Sieger: Bier-Pong im Zelt und Badewannen-Tango auf dem Teich

Party für Sieger: Bier-Pong im Zelt und Badewannen-Tango auf dem Teich

Neues wagen und trotzdem an beliebten Traditionen festhalten. Der Club Mockritz zog das 42. Parkfest nach diesem Konzept durch und fuhr gut damit.Zum ersten Mal überhaupt in der Döbelner Region gab es ein Bier-Pong-Turnier: Dieses verrückte Spiel, das aus den USA herüberschwappt.

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Thomas Frust und Danilo Schubert (vorn, v.l.) haben das 1. Mockritzer Bier-Pong-Turnier gewonnen. Nach dem Vorausscheid mit acht Mannschaften am Sonnabend spielten und tranken gestern beim Dorffest vier Teams in den Endrunden.

Quelle: Sven Bartsch

Neues wagen und trotzdem an beliebten Traditionen festhalten. Der Club Mockritz zog das 42. Parkfest nach diesem Konzept durch und fuhr gut damit.

 

Zum ersten Mal überhaupt in der Döbelner Region gab es ein Bier-Pong-Turnier: Dieses verrückte Spiel, das aus den USA herüberschwappt. Bei dem per Wurf Tischtennis-Bälle in Plastikbechern versenkt und die getroffenen Becher leer getrunken werden müssen. In den Bechern befindet sich natürlich Bier.

 

Danilo Schubert hatte die Idee, ein solches Turnier ins Mockritzer Festprogramm aufzunehmen und am Ende stand der junge Mann gestern Nachmittag nach erfolgreichem Turnier und mit entsprechend schwerer Zunge auf der Bühne und sagte: "Ich kann gerade nicht so richtig reden. Glückshormone durchlaufen meinen Körper." Denn Schubert war es, der wenige Minuten zuvor den entscheidenden Treffer gelandet hatte und so mit seinem Teamkollegen Thomas Frust als Sieger aus dem ungewöhnlichen Wettstreit hervorging.

 

Acht Mannschaften waren angetreten, um am Sonnabend die Vorrunde auszuspielen, auch ein Frauen-Team darunter, das den fünften Platz belegte. Sonntag dann das Halbfinale und das Finale. Wer länger spielte, musste auch mehr schlucken. Und da es sich um alles andere als Zielwasser handelte, gehörte am Ende eine große Portion Glück dazu, den Becher zu treffen, wie Danilo Schubert selbst einräumte. Er war aber (voll) zufrieden mit diesem Einstand: "Ich glaube, das Bier-Pong-Turnier ist gut bei den Leuten angekommen. Für nächstens Jahr haben sich schon fünf Teams angemeldet. Weitere können gern hinzukommen."

 

Die Besucherzahl am Freitagabend, an dem das Parkfest startete, hätte besser sein können, schätzte Matthias Winkler von den organisierenden Clubmitgliedern ein. Das Fußballturnier am Sonnabend musste ausfallen, weil kurzfristig drei Mannschaften abgesagt hatten und das stürmische Wetter war dem Fest auch nicht gerade zuträglich. Das war es aber dann an Wermutstropfen.

 

Die Post ging Sonnabendabend beim Konzert mit der Madnight-Rockband ab. Und die Frauen vom Club Mockritz konnten sich am Sonntagnachmittag wahrlich nicht beschweren, was die Nachfrage nach ihren Back-Kunst-Werken beim großen Kuchenbasar anging. Schlangestehen war da angesagt.

 

Dicht bevölkert dann auch die Ufer des Dorfteiches, als die DJs von Boutique 76 zum Badewannen-Tango aufspielten und damit das legendäre Rennen mit den Zink-Badewannen einläuteten. Vier Paddel-Duos gingen diesmal an den Start: die Mediziner Jungs, die Mockritzer Minions, die Bierbullen und die Jesnitz-Brüder. Zunächst galt es - möglichst in der Wanne, am Ende waren aber die meisten watend unterwegs - auf der anderen Teichseite einen Luftballon zu holen, dann die kleine Insel zu umrunden, zum Start zurückzukehren und den zweiten Teamkollegen ins Rennen zu schicken. Als erste hatten die Mediziner Jungs (Enzo Werner und Paul Klinger) zwei Ballons im Ziel und damit den Siegerpokal sicher. Per Beifall entschied dann noch das Publikum, wer das beste Kostüm bei dem Gaudi-Rennen trug: die Jesnitz-Brüder Stefan und René, die sich als Obelix und Cäsar in die Wanne begaben.

Olaf Büchel

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