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Döbeln Pestalozzi-Oberschule Hartha: Neues Brandschutzkonzept ab 2018
Region Döbeln Pestalozzi-Oberschule Hartha: Neues Brandschutzkonzept ab 2018
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16:49 19.10.2017
Die Pestalozzi-Oberschule in Hartha. Quelle: Fotograf Sven Bartsch
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Hartha

Es ist schon lange überfällig, im nächsten Jahr soll der Umbau beginnen: Die Brandschutzvorkehrungen in der Pestalozzi-Oberschule Hartha entsprechen schon seit vielen Jahren nicht dem geforderten gesetzlichen Stand.

Für dieses Jahr war die Umsetzung des Brandschutzkonzeptes geplant. In der Schule wurde bereits eine akustische Alarmierung installiert und Brandmeldeanlagen eingebaut – das waren damals die Forderungen, um eine Ausnahmegenehmigung zu bekommen. Laut Bauamtsleiter Ronald Fischer sollen 2018 die restlichen Auflagen erfüllt werden.

Europaweite Ausschreibung

Da die Schule lange Zeit unter Beobachtung stand und der Erhalt nicht sicher war, gab es in vergangenen Jahren kein Fördergeld für Arbeiten an und in der Schule. So kam es zum Sanierungsstau. Bislang ging die Verwaltung davon aus, dass es sich bei den Vorhaben um einzelne Projekte handle. Da es aber eine neue Vergaberichtlinie gibt, müssen alle Vorhaben, die mit der Sanierung der Schule in Zusammenhang stehen, als ganzes Projekt betrachtet werden. Die Folge: Projekte dieser Größenordnung müssen europaweit ausgeschrieben werden. Dadurch kommt es zu erheblichen Verzögerungen.

Suche nach Planungsbüro läuft

„Der Umbau soll im kommenden Jahr beginnen. Die Maßnahme kostet fünf Millionen Euro“, sagt Bürgermeister Ronald Kunze (parteilos). Momentan sei die Stadt Hartha auf der Suche nach einem Planungsbüro, das den Umbau organisiert..

Für die Schule ist der bevorstehende Umbau von großer Bedeutung. Schulleiterin Kerstin Wilde wartet auf einen genauen Zeitpunkt: „Die Absprachen mit dem Schulträger und dem Bauträger müssen erst noch getroffen werden. Wir müssen erst wissen, wann es genau los geht - einen genauen Zeitraum haben wir noch nicht.“

Kleine Vorbereitungen werden getroffen

Kleine Vorbereitungen werden trotzdem schon getroffen: Der Boden in der ganzen Schule wurde beispielsweise freigeräumt. „Wenn alles gut vorbereitet ist, kommt man letztendlich schneller voran“, sagt Schulleiterin Kerstin Wilde. Für die Oberschule wäre es optimal, wenn die Umbaumaßnahmen in den Ferien stattfinden könnten, da dies den Unterrichtsablauf nicht stören würde. „Andererseits sind wir froh, wenn etwas passiert“, gibt Wilde zu.

Von Maria sandig

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