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Döbeln Plan für den Pestalozzi-Schulhof wird überarbeitet
Region Döbeln Plan für den Pestalozzi-Schulhof wird überarbeitet
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14:06 06.06.2016
Der Förderverein denkt über andere Fahrradständer mit Überdachung nach. Quelle: Sven Bartsch
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Hartha

Mal wieder steht zur Debatte, wie es konkret mit dem Pestalozzi-Schulhof in Hartha weitergehen soll. Dazu gab es nun ein erstes Treffen, zu dem alle Parteien mit ihren Vorstellungen an einen Tisch kamen. Mit dabei: Bauamtsleiter Ronald Fischer als Vertreter der Stadtverwaltung, Grundschulleiter Wilfried Trumpold, Oberschulleiterin Kerstin Wilde, die beiden Lehrer Andreas Foth und Bärbel Wagner sowie Silke Weise in ihrer Funktion als Fördervereinsvorsitzende und Ronny Walter. „Dort wurde der Plan der Stadtverwaltung für den Schulhof vorgestellt. Parallel dazu haben wir auch gemeinsam mit den Lehrern und Schülern einen eigenen Plan aufgestellt und den präsentiert“, erklärt Silke Weise. „Das haben wir uns zusammen angeschaut und die verglichen. Daraus werden jetzt neue Ergebnisse erarbeitet, die dann auch im Stadtrat vorgestellt werden sollen, wenn alles soweit ist.“ Wenn es nach Ronald Fischer geht, wird das noch in diesem Jahr passieren. Um die Vorbereitung der endgültigen Version kümmert sich das Harthaer Planungsbüro Reichenbach.

„Im Groben ist der Gestaltungsplan unverändert. Die Einzelheiten befinden sich jedoch noch intern und auch mit der an der Schule entstandenen Arbeitsgruppe in der Diskussion“, so der Bauamtsleiter. Wie Fischer offenbart, sollen alle bestehenden Sportflächen auch in Zukunft erhalten bleiben. Auch an deren Standort soll sich nichts ändern. „Am Basketballplatz sollen auch Voraussetzungen für andere sportliche Tätigkeiten geschaffen werden.“ Insgesamt werde darüber nachgedacht, wie man dem Hof eine angenehmere Gestaltung geben könne. Außerdem ist nach wie vor eine Begradigung der Fläche angedacht, damit unter anderem der Bolzplatz nicht mehr abschüssig verläuft. Fördervereinschefin Silke Weise bringt andere Fahrradständer ins Spiel, die man zusätzlich überdachen könne. Deren Finanzierung durch den Förderverein wäre möglich, aber am Ende bilde immer noch der Plan die Grundlage.

„Wir wollen erstmal, was die Schulhofgestaltung betrifft, einen Grund reinkriegen und dann richtig loslegen“, meint Ronald Fischer. Was genau „loslegen“ bedeutet, muss sich jedoch erst noch zeigen. „Es gab bis jetzt viele kleinere Spendenaktionen, die bisher etwas unkoordiniert verliefen. Mit dem Plan kann man die dann zielgerichteter angehen“, schätzt der Bauamtsleiter. „Bei größeren Vorhaben müssen wir dann schauen, ob wir Fördermittel bekommen oder auch in die Eigenfinanzierung gehen.“ Ziel sei für Fischer ganz klar die vollständige Umsetzung des Schulhofplanes. „Auch in kleinen Schritten, wenn es not tut.“

Von André Pitz

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