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Platz fünf: Roßweiner Grundschüler jubeln beim Energie-Cup

Fußball-Wettkampf in Döbeln Platz fünf: Roßweiner Grundschüler jubeln beim Energie-Cup

Neun Mannschaften kämpften beim 8. Energie-Cup in Döbeln um den Sieg. Mit dabei waren auch die Schüler der Roßweiner Grundschule „Am Weinberg“. Sie traten gegen die besten Teams aus Sachsen, Thüringen und Brandeburg an. Bei brütender Hitze schafften sie es, einen fünften Platz mit nach Hause zu nehmen.

Ein starkes Team: Mit Durchhaltevermögen ergatterten die Roßweiner Grundschüler den fünften Platz beim 8. Energie-Cup.

Quelle: Stephanie Jankowski

Döbeln/Rosswein. Trotz brütender Hitze haben die Schüler der Roßwiener Grundschule „Am Weinberg“ am Mittwochvormittag alles gegeben. Sie waren als einzige Mannschaft aus der Region beim 8. Energie-Cup dabei. Dafür haben sie sich beim Doblina-Cup der Döbelner Stadtwerke vor wenigen Wochen mit ihrem ersten Platz qualifiziert. Gemeinsam mit acht weitere Mannschaften aus Brandenburg, Thüringen und Sachsen kämpften die Roßweiner im Heinz-Gruner-Sportpark um den begehrten Pokal. Doch es sollte nicht sein, die Roßweiner schieden nach der Vorrunde aus. Dreimal kamen die neun Jungs und ein Mädchen auf den Kunstrasenplatz, um Fußball zu spielen.

Mitgereiste „Fans“ feuerten ihr Team von der Seitenlinie aus an

Mitgereiste „Fans“ feuerten ihr Team von der Seitenlinie aus an. Mit dabei selbstgebastelte Plakate und -gedichtete Jubelrufe.

Quelle: Stephanie Jankowski

Dafür wurden sie vom Unterricht freigestellt, reisten mit ihrer Lehrerin in Döbeln an. Und das bei heißen Temperaturen. Noch in den einzelnen Spielen pfiffen die Unparteiischen zur Unterbrechung, damit die kleinen Kicker eine Abkühlung bekommen können. Dafür hatten Lehrerin und mitgereiste Eltern zahlreiche Wasserflaschen dabei, um die Schüler abzukühlen. Auf dem Platz bissen die Fußballer die Zähne zusammen und wetzten mit Vollgas über den Rasen. Zweimal gewannen die Roßweiner ihre Spiele, einmal kassierten sie eine Niederlage. Eltern der kleinen Fußballer beobachteten das Spiel von der Seitenlinie aus – und äußerten ein ums andere mal Kritik. So waren sie mit der Arbeit der Schiedsrichter nicht zufrieden, bemängelten deren Einsatz auf dem Rasen. Sebastian Gasch, Mitarbeiter der Döbelner Stadtwerke, kennt seine Unparteiischen, die er zu solchen Veranstaltungen auf den Rasen schickt. Alle samt sind sie Rentner, decken in ihrer Freizeit den Cup ab. „Ohne deren Hilfe könnten wir das gar nicht machen“, ist Gasch froh. Trotzdem zweifeln Eltern an der Fähigkeit der eingesetzten Schiedsrichter. So pfeift einer der Unparteiischen ein Tor für die Gegner der Roßweiner. „Der hat auf der Mittellinie gestanden und nicht gesehen, dass der Ball einen guten halben Meter vorm Tor gehalten wurde“, wurde Kritik laut. „Da müssen die sich eben mal bewegen.“ Im Fall des vermeintlich falsch gepfiffenen Tores haben die Roßweiner das Spiel trotzdem noch gewonnen. 2:1 stand am Ende auf dem Protokoll. Damit ergatterten die Grundschüler aus Roßwein noch den fünften Platz im Turnier.

Frühes Aus für Roßweiner Grundschüler

Die Enttäuschung über das frühe aus der Truppe war den Jungen und Mädchen anzusehen. „Wir wollten eigentlich gewinnen. Das ist schon blöd“, gibt Torhüter Leon Starke zu. Er spielt auch in seiner Freizeit Fußball, steht im Kader der E-Junioren des Roßweiner SV. Auch einige seiner Mitstreiter sind auf dem Rasen aktiv. Als einziges Mädchen war Emily Riedel mit an Bord. Sie ließ sich von ihren männlichen Mitspielern nicht den Rang ablaufen und warf sich mutig ins Spielgetummel. Für die Roßweiner Grundschule war eines im Vorfeld klar: Alle zehn Spieler sollten auch auf dem Feld spielen. Keiner war umsonst angereist. Das unterschied die Mannschaft von den anderen. Dort ließen ehrgeizige Lehrer nur die besten Schüler auf den Rasen.

Neben den Roßweinern waren Schüler aus Altenburg, Borna, Zwickau, Döbern, Plauen, Luckau, Marienberg und Neukirchen dabei. Und während die Mannschaften auf dem Rasen schwitzten, feuerten die mitgereisten „Fans“ ihr Team lautstark an. Sogar selbstgebastelte Schilder und Plakate wurden hochgehalten. Zwischendurch gab es für alle Schüler ein leckeres Mittagessen: Nudeln. Und damit sich niemand langweilte, gab es neben den Fußballspielen auch diverse andere Beschäftigungsmöglichkeiten – eine Hüpfburg zum Beispiel.

1. Zwickau, 2. Döbern, 3. Plauen, 4. Borna, 5. Grundschule „Am Weinberg“ Roßwein, 6. Luckau,7. Marienberg, 8. Altenburg, 9. Neukirchen.

Von Stephanie Jankowski

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