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Polizei findet Waffe bei 39-jähriger Frau

Polizei findet Waffe bei 39-jähriger Frau

Die Schüsse, die Dienstagnachmittag in Döbeln-Nord gefallen sind (DAZ berichtete), wurden offenbar aus einer Schreckschusspistole abgefeuert. Im Zusammenhang mit dem Vorfall hat die Polizei eine 39-jährige Frau und einen 22 Jahre alten Mann ermittelt.

Bei einer von beiden Personen handelt es sich vermutlich um den Schützen.

Mehrere Bürger hatten die Polizei darüber informiert, dass am Dienstag, gegen 17.45 Uhr, im Bereich Muldenterrassen aus einem parkenden Ford Escord heraus mit einer Waffe auf eine Hauswand geschossen wurde. Kurz darauf konnten die eingesetzten Beamten der Bereitschaftspolizei Chemnitz den gesuchten Ford in der Ritterstraße anhalten. Im Handschuhfach des Autos fanden sie eine Schreckschusspistole. Am Steuer saß die 39-Jährige Frau. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei dem ebenfalls beobachteten 22-jährigen Beifahrer um ihren Neffen. Dieser war bereits Am Holländer ausgestiegen, wo er von den Polizisten befragt wurde. Gegen beide Personen hat die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen des Führens einer Schreckschusswaffe ohne so genannten kleinen Waffenschein und wegen Schießens in der Öffentlichkeit eingeleitet. Die Beamten beschlagnahmten zudem die Waffe. "Die Schreckschusspistole wird kriminaltechnisch untersucht, um festzustellen, ob und wann damit geschossen wurde", sagte Ilka Peter, Pressesprecherin der Polizeidirektion Westsachsen.

Die beiden Verdächtigten suchten gestern die DAZ-Redaktion auf und versicherten, nicht geschossen zu haben. Sie hätten die Schüsse auch gehört, seien aber nicht die Schützen. Die Waffe, so die 39-Jährige, habe sie kurz zuvor in Oschatz gekauft. Dass ein Waffenschein dafür notwendig ist, sei ihr unbekannt. "Wir werden prüfen, ob ein Händler die Pistole verkauft hat, ohne einen Waffenschein zu verlangen", sagte dazu Ilka Peter. Die bisherigen Ermittlungen, so die Polizeisprecherin, würden bereits sehr deutlich auf die genannten Personen hinweisen. Dazu gehörten die konkreten Bürgerhinweise. Olaf Büchel

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